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Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien.

Zeitungsberichtcfi | 26.01.2011

Darmstädter Echo (08.09.2010)

Das Schicksal hinter dem Namensschild

Herrchen gesucht: Beim Tag der offenen Tür präsentierte die Tierherberge Egelsbach ihre Schützlinge und Sorgenkinder. Foto: Günther Jockel


Tierschutz: Herberge am Flugplatz Egelsbach öffnet ihre Türen - Entscheidung über Zukunft im Oktober


EGELSBACH, 08. September 2010  |  ane

Scheidungswaise Dingo sucht ein neues Zuhause, genauso wie Schnauzer-Mix Higgins, der sich an diesem Tag schon heiser gebellt hat: Ständig stehen neue, fremde Menschen vor seinem Zwinger und schauen den Rüden an. Es ist Tag der offenen Tür in der Tierherberge Egelsbach. In Higgins Kurzcharakterisierung steht, dass »er seine Schokoladenseite erst einmal gut verbergen kann, wenn aber der richtige Mensch kommt, dann zeigt er seine wertvolle Seite sofort«. Die Chemie müsse eben stimmen zwischen Hund und Mensch, »deshalb sage ich auch ungern, dass ein Hund schwierig ist. Wenn jemand kommt, der zu ihm passt, dann gibt es meist auch kein Problem«, sagt Cornelia Finkbeiner vom Verein Tier-Rettungs-Dienst-Frankfurt, unter dessen Obhut die Tierherberge geführt wird.

Finkbeiner und alle anderen Aktiven des Vereins haben an diesem Tag viel zu tun, viele Tierliebhaber sind gekommen, um sich umzuschauen. Zahlreiche Fragen zu den rund 60 Hunden müssen beantwortet, Kuchen verkauft, die Tombola betreut und Reservierungen entgegen genommen werden. So wie für Zamira. An ihrem Namensschild prangt dick »reserviert« und zerstört damit die Hoffnungen anderer Interessierten für die kleine Hundedame. Snickers dagegen wollte noch niemand reservieren - und das, obwohl der sieben Jahre alte Rüde schon seit sechs Jahren im Tierheim lebt und eine Bezugsperson sehr vermisst, wie auf seinem Schild zu lesen ist. »An solchen Tagen reservieren wir nur«, erklärt Cornelia Finkbeiner. »Die Leute sollen sich im Vorfeld gut überlegen, ob sie einem Hund gerecht werden können. Ihnen muss auch klar sein, dass ein Hund ein ständiger Kostenfaktor ist.« Oft genug würden Hunde abgegeben, weil ihren Besitzern die Haltung dann doch zu kostspielig sei. Besonders freuen würde es Cornelia Finkbeiner, wenn Juliet ein neues Zuhause finden würde: Der elf Jahre alte Schäferhund-Mix hat einige Gebrechen, bräuchte aber grade deshalb ein ruhiges Zuhause, in dem sie gehegt und gepflegt wird. Besonders viele Geduld brauchen auch die Menschen, die sich für den Beagle Barney interessieren, der aus einem Labor in die Tierherberge gekommen ist. »Er kennt Kontakt zu Menschen kaum und ist sehr scheu.«
Viele Schicksale verbergen sich hinter den Karten mit einer Kurzbiografie der Hunde.

Aber auch über das Schicksal der Tierherberge könnte bald entschieden werden. Schon seit langem kämpfen die Tierschützer für einen Bebauungsplan, um auf dem Gelände ein richtiges Haus bauen zu können. Grundvoraussetzung für einen Bebauungsplan sei aber, dass die Eigentumsverhältnisse geklärt sind, erklärt Finkbeiner.Für das Tierheim bedeutet dies, dass es einen Erbbauvertrag mit der HFG bräuchte, der Flugplatzbetreibergesellschaft in Egelsbach, die Besitzerin des Geländes ist. Einem solchem Erbbauvertrag müssten alle Gesellschafter zustimmen; eine Entscheidung darüber soll im Oktober fallen.

Zeitungsberichtcfi | 26.01.2011

Offenbach-Post (28.08.2010)


Gemütliche Senioren auf Heimatsuche

Egelsbach (ale) - Die beiden Hunde Saskia und Domino wohnen im Moment im Egelsbacher Tierheim, sind beide etwas ältere Semester und suchen ein neues Zuhause.

Doch da hören die Gemeinsamkeiten der Beiden auch schon auf: Die neun Jahre alte Saskia ist ein sehr lieber und genügsamer Hund. Sie wurde altersbedingt abgegeben und sucht jetzt ein gemütliches Sofa für ihre letzten Jahre. Sie liebt „ihren“ Menschen und braucht ganz viele Streicheleinheiten, gerne auch von Kindern. Mit anderen Hunden hat sie auch kein Problem, doch lieber ist es ihr, wenn sie ihren Menschen ganz für sich hat.

Domino hingegen ist ein echter Wirbelwind und das trotz seines stolzen Alters von immerhin acht Jahren. Er liebt Trubel und am liebsten ist es ihm, wenn sich alles um ihn dreht. Er mag lange Spaziergänge und spielt gerne mit seinen Besitzern. Die Neugier des reinrassigen Dalmatiners kennt kaum Grenzen. Es stört ihn kein bisschen, dass er nur noch wenig sieht und hört - er ist immer fröhlich und nie aufdringlich.
Haben sie ein gemütliches Plätzchen für einen der beiden „Senioren“? Die Beiden freuen sich auf ein liebevolles Heim für ihren Lebensabend.

Video ansehen (für Extrafenster: Den Link mit rechter Maustaste anklicken und die Auswahl "Im neuen Fenster öffnen" mit linker Maustaste anklicken): http://bcove.me/qf1zyu8l

Zeitungsberichtcfi | 26.01.2011

Offenbach-Post (21.08.2010)

Hunde-Trio Sara, Mara und Nico suchen ein neues Zuhause

Egelsbach (ale) - Gleich drei Hunde im Tierheim Egelsbach suchen ein neues Zuhause - und jeder von ihnen hätte eine neue Familie wirklich verdient.

Der fünfjährige Nico ist ein echter Pechvogel. Schon dreimal musste der Brackenmischling den Besitzer wechseln. Mal verstanden sich seine Besitzer nicht mehr und trennten sich, mal verstand er sich mit den Katzen im Haus nicht. Dabei ist Nico im Grunde leicht zufrieden zu stellen. Er verträgt sich gut mit anderen Hunden, fährt problemlos im Auto mit oder bleibt auch mal allein zu Hause. Ein unkomplizierter und sehr verschmuster Hund, der einfach zu viel Pech hatte. Wollen Sie ihm helfen, seine Pechsträhne zu beenden?

Auch Sara und Mara hatten nicht gerade Glück: Sie wurden von Urlaubern aus Griechenland mitgebracht und dann zurück im heimischen Deutschland flugs im Tierheim abgegeben. Kein Wunder, dass die zwei gegenüber Menschen etwas misstrauisch und scheu sind. Ein erfahrener Hundehalter wäre also genau das richtige für sie. Und noch eins: Weil die beiden ein Herz und eine Seele sind, wollen sie nur gemeinsam vermittelt werden.

Video ansehen (für Extrafenster: Den Link mit rechter Maustaste anklicken und die Auswahl "Im neuen Fenster öffnen" mit linker Maustaste anklicken): http://bcove.me/apqbk3z3

Zeitungsberichtcfi | 26.01.2011

Offenbach-Post (07.08.2010)

Hunde-Trio aus Egelsbacher Tierheim sucht neues Zuhause

Egelsbach (ale) - Timmy, Speedy und Juliet sind drei seelengute Hunde. Und das ist nicht unbedingt selbsterklärlich, denn die drei haben in ihrem Leben schon viel durchgemacht.

Speedy wurde in Ungarn von der Straße aufgelesen und zur Tierherberge Egelsbach gebracht. Mittlerweile fühlt er sich hier heimisch, auch dank des zwölfjährigen Beagle-„Opas“ Timmy – die beiden sind ein eingespieltes Team. Aus diesem Grund würde Cornelia Finkbeiner, die Schriftführerin der Tierherberge, die beiden auch am liebsten zusammen vermitteln.

Eher eine Einzelgängerin ist dagegen die elfjährige Schäferhund-Mischlingsdame Juliet. Die ruhige und verschmuste Hündin ist gebürtige Spanierin und bringt ihre ganz eigene Geschichte mit: Ihr fehlt ein Stück ihres rechten Ohrs, vermutlich wurde es abgeschnitten. Zudem ist sie nicht mehr sehr mobil, es wäre Juliet also wahrscheinlich sogar nicht ganz unrecht, mit ihren Besitzern öfters auf der Couch zu bleiben.

Video ansehen (für Extrafenster: Den Link mit rechter Maustaste anklicken und die Auswahl "Im neuen Fenster öffnen" mit linker Maustaste anklicken): http://bcove.me/qbat13rt

Zeitungsberichtcfi | 27.04.2010

Erzhäuser Anzeiger (22.04.2010)

Schüler der Ferienspiele Erzhausen zu Gast in der Tierherberge

Am 07.04.2010 besuchten 23 Kinder der Erzhäuser Ferienspiele im Alter von 6 bis 14 Jahren die Tierherberge Egelsbach.
Bei einer Führung durch das gesamte Gelände der Tierschutzeinrichtung, konnten sich die Kinder und Jugendlichen ein Bild von den Bewohnern machen, Kontakt zu den freilaufenden Hunden im Innenhof aufnehmen, Fragen zu den Schützlingen stellen und erhielten Informationen über die artgerechte Lebensweise der Hunde und Haustieren allgemein.
Besonders „Sugar“, der verschmuste, dreibeinige Dobermannrüde, erregte bei den Besuchern großes Interesse, da er sich offensichtlich ohne Probleme mit diesem Handycap bewegen kann. Sofort mischte er sich unter die kleinen Gäste um sich ausgiebige Streicheleinheiten abzuholen. 

Jeweils zwei Betreuer begleiteten die beiden Gruppen bei der Besichtigung, die im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung Erzhausen unter der Organisation von Frau Ballendat stattfand.

Die Verantwortlichen der Tierherberge hoffen, dass es den Besuchern bei ihnen gefallen hat und gehen davon aus, dass man den "Ferienkindern" einen Eindruck vermitteln konnte, wie wichtig es ist, dass wir Menschen unsere nichtmenschlichen Mitgeschöpfe als intelligente und empfindsame Wesen achten, für die wir alle eine sehr große Verantwortung tragen.

Die Tierherberge Egelsbach bedankt sich ganz herzlich bei den Schülern, Betreuern und Verantwortlichen für den Besuch und das entgegengebrachte Interesse an ihrer Tierschutzarbeit!