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Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien.

Zeitungsberichtcfi | 13.04.2012

Erzhäuser Anzeiger (12.04.2012)

Tierherberge Egelsbach sucht dringend Baugrundstück für neue Betriebsstätte

Der Tier-Rettungs-Dienst-Frankfurt e.V., Betreiber der Tierherberge Egelsbach, sucht nach 30 Jahren nun nach einem neuen Grundstück, auf dem der langersehnte Neubau des Tierheims möglich ist.

Schon seit 2007 bemühen sich die Verantwortlichen am jetzigen Standort in Egelsbach um eine Neubaugenehmigung für die Tierschutzeinrichtung. Die Chancen, diese zu erhalten,  stehen aber eher schlecht, da der Verein nur Pächter des Grundstückes ist und somit die Schaffung von Baurecht erheblich erschwert wird.
Da die Tierherberge direkt neben der Landebahn angesiedelt ist, wäre die Betriebsstätte bei einer möglichen Expansion des Flughafens und den damit verbundenen Sicherheitsanforderungen unmittelbar betroffen. Daher wäre die Umsetzung des angedachten Neubaus auf dem aktuellen Betriebsgelände nicht nur unwirtschaftlich, sondern aus Sicht des geschäftsführenden Vorstandes auch unverantwortlich.

Der Betreiber der Tierschutzorganisation hat sich deshalb dazu entschlossen, einen neuen Standort zu suchen, auf dem ein Neubau umgesetzt werden kann. Der Eigentümer des derzeitigen Geländes, die Hessische Flugplatz GmbH, hat dem Verein ein Ersatzgrundstück in Erzhausen angeboten, auf dem die Möglichkeit für eine langfristige Pachtlaufzeit und eine damit verbundene Standortsicherheit gegeben wäre. Ende November 2011 wurde diesbezüglich vom Tier-Rettungs-Dienst-Frankfurt eine offizielle Anfrage für einen Neubau an die Gemeinde gestellt. Eine endgültige Entscheidung steht allerdings bisher noch aus. 
Da nicht absehbar ist, ob die Entscheidung der Gemeindegremien für oder gegen den gewünschten Neubau der Tierschutzeinrichtung gefällt wird, möchten die Verantwortlichen schon jetzt die kostbare Zeit nutzen, um nach möglichen Alternativgrundstücken Ausschau zu halten.

Die Geländegröße sollte mindestens 3.500 - 4.000 m² betragen und möglichst außerhalb von Wohngebieten liegen. Der Verein zieht den Kauf oder auch Pacht eines geeigneten Grundstückes in Betracht, wobei bei Pachtverträgen eine entsprechend lange Laufzeit (mind. 40 Jahre) zu Grunde liegen sollte.

Seriöse Angebote richten Sie bitte an die 2. Vorsitzende der Tierherberge Egelsbach, Frau Corinna Michaelis, unter folgenden Kontaktdaten:

Mobil:  0177-8912477  oder  Email: corinna.michaelis@tierherberge-egelsbach.de

Zeitungsberichtcfi | 13.04.2012

Darmstädter Echo (07.11.2011)

07. November 2011  | ane

Neues Tierheim in Erzhausen?

Parlament: Gemeindevertreter beraten über Verlegung des bisherigen Standorts

Der Verein Tier-Rettungs-Dienst-Frankfurt hat bei der Gemeinde Erzhausen angefragt, ob er auf einem Flurstück Am Born sein neues Tierheim errichten darf. Das Gelände gehört der Hessischen Flugplatz GmbH. Diese Anfrage wird heute Abend (7.) bei der Sitzung des Parlaments behandelt.

„Die HFG hat uns dieses Gelände, das ihr gehört, zum Tausch angeboten, da wir auf unserem jetzigen Gelände nicht bleiben können“, erklärt Cornelia Finkbeiner, Pressesprecherin des Vereins. Seit einigen Jahren schon versuchen die Ehrenamtlichen des Vereins, der die Tierherberge Egelsbach betreibt, Baurecht für ihr jetziges Gelände direkt neben dem Flugplatz Egelsbach zu schaffen, um einen Neubau zu errichten.

Um eine Baugenehmigung zu bekommen, bräuchte der Verein aber einen Erbpachtvertrag für das jetzige Gelände. Diesen bekommt er von der HFG aber nicht, sondern lediglich Mietverträge mit einer Dauer von zehn Jahren und einer anschließenden Option auf weitere fünf Jahre Verlängerung. Dies reicht nicht als Grundlage, um für dieses Gebiet einen Bebauungsplan zu erstellen.
„Seit drei Jahren laufen wir von Amt zu Amt. Nun haben wir im Verein beschlossen, dass es unverantwortlich ist, noch mehr Zeit, Geld und Engagement auf weitere Planungen am bisherigen Gelände zu verschwenden. Deshalb suchen wir nun nach Alternativen“, erklärt Finkbeiner weiter.

Mit dem Bauamt in Dietzenbach gebe es bereits einen Abräumvertrag, den der Verein allerdings noch nicht unterzeichnet habe. Dieser spricht von einem Zeitraum von drei Jahren, in denen das jetzige Tierheimgelände geräumt werden müsse. Die Gemeindevertreter werden den Antrag am Montagabend erwartungsgemäß zur weiteren Beratung in den Umweltausschuss verweisen.

Weiterhin steht auf der Tagesordnung ein Antrag von Grünen und SPD, bei allen neu zu erstellenden Bebauungsplänen das „Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes bei der Entwicklung in den Städten und Gemeinden“ konsequent anzuwenden. In der Praxis bedeutet dies, dass bei größeren Bauvorhaben nicht mehr die Bauherren die Art der Warmwasseraufbereitung und der Heizung beliebig wählen können. Es sind dann laut Antrag die jeweils energieeffizientesten Anlagen zu wählen.

Zeitungsberichtcfi | 25.10.2011

Offenbach-Post (18.08.2011)

Gesunde Leckerli nicht nur für den Hund

Das Rezeptbuch für den Hund - nur kochen kann er es wohl nicht selber.

Egelsbach - „Leckerli“ heißen Hunde-Kekse bei vielen Herrchen und Frauchen – und irgendwie gehen die meisten Tierbesitzer auch davon aus, dass das, was ihrem Liebling so gut schmeckt, auch gesund für ihn ist. Von Markus Schaible

Muss aber nicht sein: „Manche Inhaltsstoffe der Schmankerl für Vierbeiner schaden am Ende mehr, als sie unseren tierischen Gefährten nützen“, weiß Cornelia Finkbeiner vom Tier-Rettungs-Dienst Frankfurt, der die nahe des Flugplatzes gelegene Tierherberge betreibt. Und wer weiß schon genau, was in den gekauften Keksen so drinsteckt?.
„Gesundes Naschen“ sei aber auch für Hunde ganz einfach. „Selbst gemachte Kekse garantieren Gewissheit über die darin enthaltenen Zutaten“, sagt Finkbeiner. Und genau deshalb hat der Verein ein Rezeptbuch für Hunde-Kekse erarbeitet.

Indische Mangokekse, Bananen-Kokos-Kekse, Schweizer Käse-Nuss-Kekse – da läuft nicht nur dem Hund das Wasser im Mund zusammen. „Eigentlich ist das Rezeptbuch auch für Tier und Mensch“, sagt Carol Schäfer. Die Fotografin für alle „Felle“ hat das Buch mit vielen Bildern der Tierherbergsbewohner gestaltet. Wobei: Ob die Brombeer-Leber-Bärlauch-Drops auch Herrchen und Frauchen schmecken, darf bezweifelt werden.
Die Hunde aber sind begeistert, wissen die Damen des „Gesunde-Hunde-Forums“, von denen die Rezepte stammen. Sie nennen sogar Alternativzutaten für Allergiker.

Die Auflage beträgt 1000 Stück – und die Rezeptbücher „gehen weg wie gute Kekse“, sagt Schäfer. Erhältlich sind sie zum Stückpreis von fünf Euro direkt in der Tierherberge. Bestellungen (Versandkosten: zwei Euro) nimmt sie unter der E-Mail miggerich01@ web.de entgegen. Der Erlös wird für die Tierschutzarbeit vor Ort verwendet.



Zeitungsberichtcfi | 19.06.2011

Darmstädter Echo (15.04.2011)

15. April 2011  |  ane

Erleichterung im Tierheim


Sorgenkind: Tierheimleiterin Sandra Schulz sucht für den Terrier-Mix Bernd ein Herrchen. Foto: Günther Jockel


Zukunft: Egelsbacher Einrichtung sieht Pachtvertrag für Gebäude am Flugplatz vor der Verlängerung – 60 Hunde

EGELSBACH. Erleichterung herrscht bei den Mitgliedern des Tierrettungsdienst Frankfurt, der die Tierherberge in Egelsbach betreibt: „Ein neuer Pachtvertrag mit dem Eigentümer ist derzeit in Arbeit“, bestätigte Cornelia Finkbeiner vom Verein auf ECHO-Nachfrage. Dies bedeutet erst mal Planungssicherheit für den Verein, der auf dem Gelände 60 Hunde betreut. Der bisherige Vertrag läuft Ende nächsten Jahres aus.
Nichts Neues gibt es dagegen bei den Bemühungen des Vereins, einen Neubau auf dem Gelände zu errichten. „Für uns stand nun erst mal die Frage der Standortsicherung im Vordergrund, da hiervon unsere vierbeinigen Bewohner unmittelbar betroffen sind und unsere gesamte Tierschutzarbeit von dem Fortbestehen der Betriebsstätte abhängig ist “, sagt Finkbeiner.
Die Vergangenheit habe gezeigt, dass alternative Standorte für ein Tierheim sehr schwer zu finden sind. Die Außenbereiche sind für ein Tierheim noch am ehesten geeignet. Allerdings gestalten diese sich planungsrechtlich deutlich aufwendiger als Wohn- oder Industriegebiete. „Hier draußen, direkt in der Nähe des Flugplatzes, scheint das Gebell der Hunde die Menschen noch am wenigsten zu stören. Bei Anfragen von Standorten in relativer Ortsnähe sind wir leider schon auf Ablehnung gestoßen. Man darf auch die Baugenehmigung für ein Tierheim nicht mit der eines Privat- oder Gewerbeobjektes vergleichen. Bei einem Tierheimneubau gelten andere Auflagen und Bestimmungen und ziehen dieses Verfahren sehr in die Länge“, gibt Finkbeiner zu bedenken. Man halte aber nach alternativen Standorten weiterhin die Augen offen.
Viele Freiwilligen kommen bei dem schönen Frühlingswetter zur Tierherberge, um mit den Vierbeinern Gassi zu gehen. „Sonntagnachmittags sind alle Hunde unterwegs. Die Leute stehen fast Schlange, um noch einen Hund zu bekomme“, erzählt Tierheimleiterin Sandra Schulz. Zwischen zehn und 15 Stamm-Gassigeher gibt es. „Wir sagen immer, dass derjenige, der einen Winter durchgehalten hat, auch dabei bleibt“, sagt sie.
Sorgenkinder gibt es auch immer wieder. So wie Bernd, der im Dezember 2009 aus Rumänien in die Tierherberge nach Egelsbach kam. Der drei Jahre alte Terrier-Mix sei eine Seele von Hund, dennoch habe sich bisher kein Herrchen gefunden. „Er ist scheu und hat Angst vor Kindern, aber wenn er einmal Vertrauen gefasst hat, ist alles gut.“ Der Husky-Mischling Stern hätte auch gern ein neues Zuhause.
200 bis 250 Hunde durchlaufen pro Jahr das Tierheim, viele davon kommen aus dem Ausland. „Etwa 20 von denen, die wir hier haben, sind sehr schwer vermittelbar, weil sie stark verhaltensauffällig sind, krank oder eben alt. Die schwierigen Hunde kommen meist aus schlechter Haltung, nicht aus dem Ausland.“ Am 25. Mai bestehen Tierherberge und Verein seit 30 Jahren. Einen Tag der offenen Tür gibt es am 28. August.

Zeitungsberichtcfi | 26.01.2011

Offenbach-Post (18.12.2010)

Schneelast-Alarm im Hundedomizil

500 Euro übergab Renate Ernst von Little Paradise (links) an Corinna Michaelis von der Tierherberge – das fanden auch drei „Fellnasen“ so richtig klasse …


Egelsbach - „Schnee runter machen“ heißt dieser Tage das oberste Gebot in der Tierherberge. Wann immer die weiße Pracht derart heftig vom Himmel rieselt wie etwa von Donnerstag auf Freitag, schrillen beim Betreuerteam im Hundeheim die Alarmglocken.
Von Holger Borchard

„Unter der enormen Schneelast sind neulich zwei unserer Hundeunterkünfte weggesackt“, erzählt Pressewartin Cornelia Finkbeiner. „Das Holz hat einfach nachgegeben.“ Nur gut, dass das vom Tier-Rettungsdienst Frankfurt betriebene Zuhause für 60 Vierbeiner treue Unterstützer hat: „Die Organisation Little Paradise, die seit 2003 gemeinnützige Projekte fördert, hat uns wieder eine Weihnachtsspende von 500 Euro überbracht“, sagt Finkbeiner. „Davon haben wir neues Baumaterial, also dicke Balken, Bretter und Zaun beschafft und so die Gehege relativ schnell wieder sicher und wetterfest gemacht.“

Die Spendenübergabe von Little Paradise, das die Tierherberge bisher mit insgesamt 3 000 Euro gefördert hat, erfolgte während des Adventskaffees in der Tierherberge. Rund um die festlich dekorierte „Weihnachtshütte“ verfolgten zahlreiche Besucher und Gassigänger die symbolische Scheckübergabe von Renate Ernst (Little Paradise) an die stellvertretende Vorsitzende der Tierherberge, Corinna Michaelis.

Kontakt und Informationen sind auf der Internetseite der Tierherberge zu finden. Als echter Renner entpuppte sich der vom Verein aufgelegte Jahreskalender 2011. Er wurde von der „Fotografin für alle Felle“, Carol Schäfer, mit den schönsten Schnappschüssen der Tierherbergen- Bewohner gestaltet. „Wir hatten die Auflage vorsichtig kalkuliert und waren regelrecht baff, wie schnell die wegging“, verrät Finkbeiner. „Für 2012 wird es garantiert wieder einen Kalender geben – und bis dahin hoffen wir, dass der aktuelle Kalender all denen Freude macht, die ihn auf dem Gabentisch finden.“
Apropos: Auf dem „Gabentisch“ der Tierherberge sind Geld- oder Futterspenden jederzeit willkommen. „Im Moment sparen wir für eine leistungsfähigere Stromleitung, denn wie immer um diese Jahreszeit fahren wir energiemäßig am Limit“, sagt Finkbeiner.