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Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien.

Zeitungsberichtcfi | 11.03.2013

Offenbach-Post (04.07.2012)

Tierherberge kämpft gegen geplanten Abriss
Egelsbach - Wenn die Hunde bloß wüssten?. . . Schon von Weitem hört man das Freudengebell der Bewohner der Tierherberge. Sie begrüßen die Besucher, die außergewöhnlich zahlreich übers Wochenende den Weg zum Gelände nahe dem Flugplatz gefunden haben. Von Daniel Untch

Der Grund dafür ist freilich verheerend: Der Tierrettungsdienst Frankfurt, der die Tierherberge betreibt, hat vom Kreis Offenbach die Abrissverfügung erhalten. Demnach sollen die Tierschützer ihr vor mehr als 30 Jahren illegal im Außenbereich errichtetes und bis heute nicht legalisiertes Domizil bis Ende Dezember abreißen und das Gelände räumen.

Die knapp 70 Hunde, denen das umstrittene Areal zurzeit ein Zuhause bietet, wissen das natürlich nicht. Schwanzwedelnd begrüßen sie potenzielle Gassigänger. Ältere, die sich eine Begleitung für ihre Runde durch den Wald wünschen, Familien, die ihre Kinder langsam an einen Hund gewöhnen möchten – jeder ist willkommen.
Besucher solidarisch mit der Tierherberge
Die Besucher zeigen sich solidarisch mit der Tierherberge. Lyanne Hentschel ist mit einer zehnköpfigen Delegation des Tierheims Frankfurt gekommen. Sie berichtet von Überfüllung der eigenen Einrichtung und betont: „Geht der Standort in Egelsbach verloren, dann gibt es Probleme.“ Ihre Mitstreiter stimmen zu und stellen die Frage aller Fragen: Was soll mit den Hunden geschehen?
Während vor der Tierherberge bei Kaffee und Kuchen diskutiert wird, statten Cornelia Finkbeiner und Corinna Michaelis vom Vorstand des Tierrettungsdienstes ihren Schützlingen Besuche ab. „Die meisten Hunde können wir vermitteln, aber bei älteren, kranken oder verhaltensauffälligen Hunden ist das sehr schwer. Diese Langzeitbewohner wollen hier gar nicht mehr weg“, schildert Finkbeiner die Lage. Dass die Tiere sich „pudelwohl“ fühlten, liege nicht zuletzt an der Haltung im Rudel. Die Hunde spielen und toben gemeinsam, statt alleine in Zwingern ihr Dasein zu fristen.

„Pro Hund zirka 200 Euro im Monat“
Andererseits sollen die Tiere sich aber auch an die Leine gewöhnen und so sozialisiert werden. „Das alles kostet pro Hund zirka 200 Euro im Monat – spezielle medizinische Versorgung wie Operationen nicht mit inbegriffen“, rechnet Finkbeiner vor. In der Tierherberge arbeiten drei Vollzeit- und drei Teilzeitkräfte. Trotzdem bleibt noch jede Menge zu tun. „Wir investieren unsere gesamte Freizeit“, sagt Corinna Michaelis. Sie kann den abrupt knallharten Kurs der Kreis-Bauaufsicht nicht verstehen.

Entsetzt reagieren auch viele Besucher: „Es wäre ein Jammer, wenn es zum Abriss käme“, sagt Andrea Kaul aus Arheilgen und lobt das „familiäre Betriebsklima“ in der Tierherberge: „Wenn ich Zeit habe, helfe ich auch ein wenig mit.“ Ute Schmidt, die seit 2006 in Erzhausen wohnt und die Tierherberge beim Joggen entdeckte, geht regelmäßig mit Hündin Rozi spazieren. „Wenn ich nicht berufstätig wäre, hätte ich Rozi schon längst zu mir genommen“, sagt sie. Als die prekäre Lage publik wurde, beschloss Ute Schmidt, sich zu engagieren. Seitdem organisiert sie die Sammlung von Unterschriften für den Erhalt der Herberge.

Lawine an Unterschriften
Ohnehin beeindruckt die Solidarität der Bürger die Aktiven. „Uns hat eine wahre Lawine an Unterschriften erreicht“, berichtet Michaelis. „Auch wenn die Situation momentan kompliziert ist und die Abrissverfügung sehr überraschend kam, streben wir immer noch eine außergerichtliche Lösung an, die uns mehr Zeit gibt, um einen neuen Standort zu finden“, stellt Cornelia Finkbeiner klar. Sandra Schulz, die Leiterin der Tierherberge, mag weder Engagement noch Hoffnung aufgeben: „Wenn wir jetzt den Kopf in den Sand stecken, haben wir schon verloren.“

Zeitungsberichtcfi | 11.03.2013

Darmstädter Echo (29.06.2012)

Tierfreunde suchen neue Herberge

Widerspruch – Verein in Egelsbach wehrt sich gegen Abriss – Kein Umzug nach Erzhausen

EGELSBACH - ane -
Die Tierherberge Egelsbach hat immer noch keinen geeigneten neuen Standort gefunden und das, obwohl sie Endes des Jahres ihr jetziges Domizil am Flugplatz Egelsbach räumen muss.
Kürzlich hat der Tierrettungsdienst Frankfurt, der das Tierheim betreibt, vom Kreis Offenbach die offizielle Abrissverfügung zum 31. Dezember mit sofortigem Vollzug zugestellt bekommen.
„Sollte es so weit kommen, dass wir das Gelände zum Ende des Jahres räumen müssten, werden die vierbeinigen Bewohner, darunter etliche Langzeitbewohner, die in der Tierherberge ihr Gnadenbrot erhalten, das Nachsehen haben und alle Tiere, die zukünftig der Hilfe dieser Einrichtung bedürfen, müssen wohl in den städtischen Tierheimen ein Obdach finden“, sagt Cornelia Finkbeiner vom Tierrettungsdienst Frankfurt.

Seit 2007 verhandelt der Tierrettungsdienst Frankfurt mit dem Kreis Offenbach, um eine Genehmigung für einen Neubau zu bekommen. Erschwert wurden die Verhandlungen dadurch, dass der Verein nur Pächter des Geländes ist. Eigentümer ist die Hessische Flugplatz Gmbh. Diese hatte dem Verein ein anderes Grundstück auf Erzhäuser Gemarkung angeboten. Der Umzug dorthin scheiterte aber daran, dass die Erzhäuser Gemeindegremien eine Ansiedlung des Tierheims an diesem Standort ablehnten.

Gegen die vorliegende Abrissverfügung hat der Verein Widerspruch eingelegt. Außerdem gibt es eine Unterschriftenaktion gegen den Abriss. Weitere Informationen auf der Homepage der Tierherberge unter www.tierherberge-egelsbach.de.

Zeitungsberichtcfi | 11.03.2013

Dreieich Zeitung (Juni 2012)

Tierherberge droht baldiges Aus
Kreisbauamt pocht auf den Abriss bis zum Ende dieses Jahres

Egelsbach (DZ/hs) – Gut 31 Jahre lang fungierte die örtliche Tierherberge als (zumeist) temporäres Domizil für Fund- und Abgabehunde sowie bellende Vierbeiner, denen im europäischen Ausland ein schlimmes Schicksal beschieden war und die deshalb hierher gebracht wurden. Doch nun droht der direkt neben dem Egelsbacher Flugplatz gelegenen und vom Tier-Rettungsdienst Frankfurt (TRDF) betriebenen Einrichtung das Aus. Das Kreisbauamt Offenbach hat nämlich jüngst den Verantwortlichen eine offizielle Abrissverfügung zum 31. Dezember dieses Jahres mit sofortigem Vollzug zukommen lassen. Dagegen hat der Verein zwar unverzüglich Widerspruch eingelegt, doch hängt der Fortbestand der Tierherberge gleichwohl am seidenen Faden.Denn auch wenn das Beschreiten des Rechtsweges den drohenden sofortigen Abriss aller bestehenden Gebäude auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Areal am Mini-Airport erst einmal verhindern kann, so sind die Tage der Tierherberge an ihrem bisherigen Standort definitiv gezählt. „Wir suchen schon seit Längerem nach einem neuen Grundstück, weil wir wissen, dass wir hier nicht bleiben können, aber jetzt läuft uns scheinbar die Zeit davon“, hat Cornelia Finkbeiner kein Verständnis dafür, dass die Behörden dem TRDF nun gewissermaßen die Pistole auf die Brust setzen.

Schließlich habe man sich seit 2007 um eine Neubaugenehmigung am jetzigen Standort bemüht, berichtet die Sprecherin des Vereins, sei dabei aber „stets von einem Amt zum anderen verwiesen worden“. Dennoch hatte der TRDF 2009 einen Bauantrag eingereicht, den das Kreisbauamt aber zurückwies, weil kein Bebauungsplan vorhanden war. „Um den in Auftrag geben zu können, hätten wir aber Eigentümer des Areals sein oder für dieses zumindest über einen Erbpachtvertrag verfügen müssen“, ist dies laut Finkbeiner aber nicht der Fall. „Wir sind nur Pächter des Geländes.“

Als Eigentümer fungiert indes die Hessische Flugplatz GmbH (HFG). Und während deren früherer Geschäftsführer Peter Lehmann dem Verein zunächst einen langfristigen Pachtvertrag in Aussicht gestellt hatte (was einer Bestandsgarantie für das Tierheim gleichgekommen wäre), war davon nach dem Einstieg von „NetJets“ bei der HFG keine Rede mehr. Nicht zuletzt deshalb, weil die Tierherberge allein schon aus Sicherheitsgründen dem beabsichtigten Ausbau des Flugplatzes im Weg wäre.

„Die Aufstellung eines Bebauungsplans wie auch die Umsetzung des angedachten Neubaus auf dem jetzigen Gelände wäre also aus unserer Sicht nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch unverantwortlich“, erhielt der TRDF laut Finkbeiner nach dieser Entwicklung seinen ursprünglichen Bauantrag im August vorigen Jahres zurück. „Zudem hat uns das Kreisbauamt einen Abräumvertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren geschickt.“

Die Krux daran: Verbunden wäre die (Neu-)Erteilung der (seit 2007 nicht mehr gültigen) Betriebserlaubnis bis zum ­Fristende des Abräumvertrags mit einem Antrag zum Zwecke des gewerblichen Handels mit Hunden gewesen. „Den sollten wir stellen, weil wir auch Hunde aus dem Ausland aufnehmen, doch wäre dann die Gemeinnützigkeit massiv in Gefahr“, betont die TRDF-Sprecherin. Die fatale Konsequenz: Ohne Betriebserlaubnis könnte das Kreisveterinäramt einen Aufnahmestopp verhängen – und die Existenz der Tierherberge wäre ebenfalls in höchs­ter Gefahr.

Aus all diesen Gründen ist der rund 400 Mitglieder zählende Verein seither auf der Suche nach einem neuen Standort für sein „Hunde-Asyl“ – und schien auch auf einem guten Weg zu sein. Die HFG bot nämlich ein Ersatzgrundstück in Erzhausen sowie eine dort mögliche langfristige Pachtlaufzeit an. „Dort hätte ein Neubau realisiert werden können, doch leider hat die dortige Gemeindevertretung das Projekt im Mai abgelehnt“, seufzt Cornelia Finkbeiner.

Für sie und ihre Mitstreiter ist daher augenblicklich guter Rat teuer. Es gebe zwar noch ein interessantes Grundstück in Offenbach, doch sei diese Option bislang nur äußerst vage. Und weil die Suche nach einem geeigneten Areal (dieses müsste mindestens 4.000 Quadratmeter groß sein und außerhalb von Wohngebieten liegen), die Bewältigung aller dazugehöriger Planungsarbeiten sowie die zeitgleiche Aufrechterhaltung des Betriebes am aktuellen Standort einen enormen logis­tischen Kraftakt darstellt, hoffen die Verantwortlichen des TRDF doch noch auf ein Entgegenkommen der Behörden.

Um diesem Wunsch Nachdruck zu verleihen, hat der Verein auf seiner Homepage (www.tierherberge-egelsbach.de) eine Unterschriften-Kampagne gestartet: Dort kann man ein Protestschreiben beziehungsweise eine Unterschriftenliste herunterladen und damit dazu beitragen, dass in der Tierherberge nicht am Jahresende die Lichter für immer ausgehen.

Wer indes ein geeignetes Grundstück für einen Neubau kennt, sollte sich mit der stellvertretenden Vorsitzenden Corinna Michaelis, Telefon (0177) 8912477, E-Mail (corinna.michaelis@tierherberge-egelsbach.de) in Verbindung setzen.

Zeitungsberichtcfi | 11.03.2013

Offenbach-Post (14.06.2012)

Hundeheim steht vor dem Abriss

Egelsbach - „Für unseren Verein heißt das, dass wir umgehend den Abriss aller derzeit bestehenden Gebäude einleiten müssten und das Areal bis Jahresende geräumt sein soll“, spricht Cornelia Finkbeiner, Pressesprecherin des Tierrettungsdienstes Frankfurt, Klartext.
Von Holger Borchard

„Obwohl wir so etwas nie wollten, sind wir gezwungen, juristisch zu reagieren. Unser Anwalt hat sofort Widerspruch gegen die Abrissverfügung eingelegt, das wird jetzt definitiv vor Gericht entschieden.“
Dass die Situation um das einst illegal im sogenannten Außenbereich gebaute und seither nur geduldete Domizil für rund 60 Hunde eskaliert, ist offenbar die Folge eines unlängst geplatzten Gesprächs mit der Kreis-Baubehörde. Die hatte dem Verein einen Abräumvertrag für die Tierherberge mit dreijähriger Frist vorgelegt, dessen Unterzeichnung der Tierrettungsdienst freilich verweigerte. „Das konnten wir gar nicht, denn die Bedingungen könnten uns die Gemeinnützigkeit des Vereins kosten“, betont Finkbeiner. „Und deshalb wird uns nun nach mehr als 30 Jahren Duldung und beanstandungslosem Betrieb die Pistole auf die Brust gesetzt – wohl wissend, dass wir uns seit geraumer Zeit intensiv, doch bisher leider erfolglos um einen anderen Standort bemühen.“

Umzugsplan nach Erzhausen hat sich zerschlagen
Dass die Tierherbergen-Betreiber in den vergangenen Jahren zu wenig getan hätten, um ihr Grauzonen-Dasein zu beenden, kann man ihnen wahrlich nicht vorwerfen. Seit 2007 stand der Verein mit den Behörden im Dialog, um die Genehmigung für einen Neubau auf seinem von der Flugplatz-GmbH (HFG) gepachteten Gelände zu erhalten. Der mit dem Plazet der Gemeinde im Sommer 2009 beim Kreis eingereichte Bauantrag wurde jedoch unter Verweis auf Paragraf 35 des Baugesetzbuchs als „nicht privilegiertes Vorhaben“ (im Gegensatz etwa zu einem landwirtschaftlichen Betrieb) abgelehnt.

Zum Verhängnis wurde und wird dem Verein in diesem Kontext, dass er sein Grundstück weder besitzt noch ein eigentumsähnliches Verhältnis à la Erbpachtvertrag besteht. Der Besitzerwechsel am Fluglatz hat in dieser Hinsicht zwar nicht geschadet, aber geholfen eben auch nicht. Zerschlagen hat sich kürzlich der Umzugsplan nach Erzhausen. Die HFG hatte dort ein Areal angeboten als Ersatz für den auf dem jetzigen Gelände „nicht infrage“ kommenden Erbpachtvertrag mit langer Laufzeit.

Einigung für alle Beteiligten finden
Im Nachbarort hätte der Verein seine lang ersehnte Rechtssicherheit bekommen können, doch die Erzhäuser Gemeindevertretung lehnte das Vorhaben im Mai glatt ab.

„Viele Freunde und Gönner der Tierherberge waren bestürzt über die schlechten Neuigkeiten“, sagt Cornelia Finkbeiner. „Wir hoffen, dass viele bei unserer Unterschriftenaktion mitmachen. Abgesehen davon sind wir weiter bestrebt, eine gütliche Einigung für alle Beteiligten zu finden.“ Konkret heißt das, dass der Verein gleich wieder beim Kreis vorspricht, um die Aussetzung beziehungsweise Fristverlängerung der Abräumverfügung zu erreichen. Ferner will der Vorstand den neuen Egelsbacher Bürgermeister Jürgen Sieling kontaktieren und vermutlich direkt bei Landrat Oliver Quilling um „Verschonung von der Gesetzeskeule“ bitten. „Die Leidtragen – die Hunde, die bei uns ihr Gnadenbrot erhalten – können nicht für sich sprechen. Das müssen und werden wir tun“, sagt die Pressesprecherin. „Dabei hoffen wir auf die Unterstützung zahlreicher Bürger.“

Zeitungsberichtcfi | 12.06.2012

Erzhäuser Anzeiger (13.06.2012)

Ende der Tierherberge Egelsbach in Sicht?

So jedenfalls könnte es aussehen, wenn es nach dem Willen der Verantwortlichen des Kreises Offenbach geht. Der Fachdienst der Bauaufsicht des Dietzenbacher Kreishauses hat dem seit 30 Jahren am Flughafen angesessenen Tierschutzverein am 14.05.2012 die offizielle Abrissverfügung zum 31.12.2012 mit sofortigem Vollzug zugestellt.

Schon seit 2007 stand der Vorstand des Tier-Rettungs-Dienst-Frankfurt e.V., Betreiber der Tierherberge Egelsbach, mit den Behörden im Dialog, um auf dem Betriebsgelände die Genehmigung für den so dringend notwendigen Neubau zu erwirken.

Der gemeinnützige Tierschutzverein ist jedoch nur Pächter, nicht aber Eigentümer des Betriebsgeländes, was die Umsetzung aller behördlichen Anforderungen und Auflagen des Kreishauses sehr erschwerte, ja am Ende das Neubauvorhaben sogar zum Scheitern brachte.
Seither bemühen sich die Verantwortlichen der Tierherberge um einen neuen Standort auf dem ein Tierheimneubau realisiert werden kann.
Ein angebotenes, in der Gemarkung Erzhausen befindliches, Alternativgrundstück des derzeitigen Verpächters, der Hessischen Flugplatz GmbH, schied leider im Mai dieses Jahres aus, da dort die Ansiedlung einer Tierschutzeinrichtung bzw. einer Hundeherberge von den zuständigen Gemeindegremien abgelehnt wurde.

Zwischenzeitlich wurde dem Vorstand der Tierherberge von der Kreisbaubehörde ein Abräumvertrag mit einer Laufzeit von 3 Jahren unterbreitet, der allerdings in der vorliegenden Form und den damit verbundenen Bedingungen nicht unterzeichnet werden konnte, um die Gemeinnützigkeit des Vereins nicht zu gefährden.
Gegen die vorliegende Abrissverfügung wurde von einem Fachanwalt für Tierschutzrecht unverzüglich Widerspruch eingelegt. Hierüber wird nun definitiv auf dem Gerichtsweg entschieden werden.

Viele Anhänger, Freunde und Gönner der Tierherberge Egelsbach haben bereits gegen diese Abrissverfügung mit ihrer Unterschrift protestiert.
Sollte es dennoch so weit kommen, dass die Tierherberge zum 31.12.2012 das Gelände räumen muss, werden die vierbeinigen Bewohner, darunter etliche Langzeitbewohner, die in der Tierherberge ihr Gnadenbrot erhalten, das Nachsehen haben und alle Tiere, die zukünftig der Hilfe dieser Einrichtung bedürfen, müssen wohl in den städtischen Tierheimen ein Obdach finden.

Weitere Informationen und die Möglichkeit, die Tierherberge mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen, erhalten Sie auf der Homepage der Tierherberge (www.tierherberge-egelsbach.de).