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Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien.

Zeitungsberichtcfi | 07.04.2013

Offenbach-Post (03.04.2013)

Klare Linie und ein Funken Hoffnung




Wie geht’s weiter mit der Tierherberge? Den Fellnasen vor Ort bleibt wie gehabt nicht mehr als die Statistenrolle.
© Strohfeldt



Egelsbach - Wird der April zum „Monat der Wahrheit“ für die Tierherberge? Während die Verantwortlichen im vom Abriss bedrohten Hundeheim am Rande des Flugplatzes im Gerichtsstreit mit Bau- und Veterinäramt des Kreises den ersten Schiedsspruch erwarten, dringen aus dem Dietzenbacher Kreishaus neue Signale an die Öffentlichkeit. Von Holger Borchard

Sie künden von Kompromisslosigkeit und wecken doch Hoffnung auf eine „Egelsbacher Lösung“.

Es war kein kleiner „Aufmarsch“, den ehrenamtlich Aktive und Unterstützer des Tier-Rettungsdienstes Frankfurt eine Woche vor Ostern vor der Kreisverwaltung in Dietzenbach inszeniert haben. Der geballte Protest von rund hundert Zwei- sowie zahlreichen Vierbeinern sollte der Behörde um Landrat Oliver Quilling (CDU) veranschaulichen, dass der Verein um sein Domizil für rund 70 Hunde kämpft und dabei von zahlreichen Tierfreunden nach Kräften und allemal moralisch unterstützt wird.

Was war die Demonstration wert?
Was diese Demonstration wert war, die in ein Gespräch des Tierherbergen-Vorstands mit Oliver Quilling und Erster Kreisbeigeordneter Claudia Jäger im Rahmen der üblichen Bürgersprechstunde mündete, bleibt abzuwarten. „Wir haben die Begegnung als durchaus freundlich, aber eben einmal mehr als unverbindlich, weil uns nicht wirklich weiterhelfend, empfunden“, fasst Tierherbergen-Sprecherin Cornelia Finkbeiner zusammen. Der Verein wollte insofern die Zeit über die Osterfeiertage nutzen, um sich „zu sammeln“, so Finkbeiner, und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Das ist vor allem auf den für Mitte des Monats avisierten Schiedsspruchs am Verwaltungsgericht Darmstadt ausgerichtet. Dort steht der Verein bekanntlich nicht mehr nur der Bauaufsicht des Kreises gegenüber, sondern inzwischen auch dem Kreis-Veterinäramt. Letzteres hat den Dauerstreit um die Legalisierung der vor rund vier Jahrzehnten illegal im so genannten Außenbereich gebauten Hütten um den Vorwurf des gewerbsmäßigen Tierhandels erweitert. Nun hat Justitia das Wort, doch bis zu einem abschließenden Urteilsspruch wird noch längere Zeit vergehen. Aktuell geht es für den Tierrettungsdienst darum, im Eilverfahren die Auflösung im Sofortvollzug zu verhindern. Erster Schritt ist ein Vergleich zwischen Verein und Kreis. Dieser besagt, dass die Tierschützer bis auf weiteres keine neuen Hunde aufnehmen und im Gegenzug der Bestand bis auf weiteres Schutz genießt.

Unterredung zum Thema Tierherberge
Interessant klingt freilich, was sich rund um die Osterfeiertage im Kreishaus getan hat. Dort wurde unter anderem ein Anruf im Egelsbacher Rathaus getätigt und Bürgermeister Jürgen Sieling zu einer Unterredung zum Thema Tierherberge eingeladen. Die findet schon heute Nachmittag statt; mit welchem Tenor, ließen Kreishaus- und Rathaus-Chef offen, nur so viel: Man wolle sondieren, ob eine Lösung an anderer Stelle in Egelsbach möglich sei.

Das lässt der Fantasie einigen Spielraum – und kommt beim Tier-Rettungsdienst Frankfurt entsprechend positiv rüber: „Wir haben die Entwicklung der vergangenen Tage mit gewissem Erstaunen, aber natürlich auch sehr erfreut zur Kenntnis genommen“, sagt Cornelia Finkbeiner. „Bislang hat es sich für unseren Verein ja immer so dargestellt, dass hier in Egelsbach kein geeignetes Grundstück für uns vorhanden ist.“


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Zeitungsberichtcfi | 31.03.2013

Frankfurter Neue Presse (28.03.2013)

Zukunft für die Tierherberge
Von Nicole Jost

Landrat Oliver Quilling signalisiert Hilfsbereitschaft, damit der Verein ein neues Gelände bekommt

Rund 70 Hunde brauchen über kurz oder lang ein neues Zuhause, denn die Tierherberge Egelsbach soll ihr Gelände räumen. Der Kreis wolle bei einer Lösung helfen, betont nun Landrat Oliver Quilling.

Kreis Offenbach. 
Die Tierherberge Egelsbach, auf deren Grundstück derzeit rund 70 Hunde beheimatet sind, ist in Not: Die Zwangsräumung steht bevor. Landrat Oliver Quilling möchte dem Tier-Rettungsdienst Frankfurt helfen, eine Lösung zu finden. "Das wollte der Kreis Offenbach schon immer, denn sonst wäre das Grundstück längst geräumt. Das erste Mal gab es 1985 Kontakt zwischen Verein und Kreis wegen der Illegalität des Grundstückes. Der Kreis hat über Jahre die Fristen immer wieder verlängert", verweist der Landrat auf die Historie.

Eher unrealistisch
Eine Legalisierung an dieser Stelle hinter dem Egelsbacher Flugplatz sei als eher unrealistisch zu betrachten. Es sei auf dieser Fläche schwierig, weil zum einen erst einmal Planungsrecht geschaffen werden müsste und zum anderen der Flächennutzungsplan auch dagegen spreche.

Das Tierheim könne sich eine Legalisierung auch nicht "ersitzen" - die Tierherberge war all die Jahre nur geduldet, nicht genehmigt, so Quilling. "Wir müssen an dieser Stelle auch konsequent sein - wir haben nicht nur in Egelsbach mit illegalen Bauten zu kämpfen", erklärte der Landrat. Derzeit sei der Sachstand, dass die Tierherberge ab dem 15. April keine neuen Tiere aufnehmen dürfe.

"Wir haben aber immer signalisiert, dass, wenn es eine Fläche gibt, wo ein solches Projekt wie das Tierheim möglich wäre, wir das auch unterstützen werden. Von uns ist der Wille da, eine Lösung für eine Zukunft der Tierherberge zu finden", betont Quilling. Dies habe er auch den demonstrierenden Tierschützern vor der jüngsten Kreistagssitzung in Dietzenbach erklärt.

Termin nach Ostern
Das Bauamt sei informiert und suche bereits nach möglichen Flächen in Egelsbach. Der Vorstand des Tier-Rettungsdienstes Frankfurt hat schon einen Termin nach Ostern mit Egelsbachs Bürgermeister Jürgen Sieling vereinbart, um zu klären, ob die Gemeinde ein potenzielles Gelände hat und bereit wäre, Planungsrecht zu schaffen.

Was den zweiten Streitfall betrifft - das Veterinäramt wirft dem Verein Tierhandel vor - das müsse das Gericht klären. "Das Veterinäramt ist der Meinung, dass die Tierherberge mit den Hunden handelt. Sie werden aus anderen Ländern geholt und gegen Geld hier wieder abgegeben - auch wenn sie damit keinen Gewinn machen. Ob das Handel ist, muss das Gericht klären, und dieses Urteil werden wir dann auch akzeptieren," so Oliver Quilling.
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Zeitungsberichtcfi | 31.03.2013

Frankfurter Rundschau (27.03.2013)

Hilfe für die Tierherberge
 
Egelsbach Gelände gesucht

Der Kreis Offenbach will dem Tier-Rettungs-Dienst Frankfurt helfen, doch noch ein Ersatzgelände für die Tierherberge am Flugplatz Egelsbach zu finden. Das hat Landrat Oliver Quilling (CDU) gestern gesagt. Beschäftigte des Kreises seien bereits dabei, zu gucken, wo mögliche Flächen wären. Die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger (CDU) und er hätten zudem ein Gespräch mit dem Egelsbacher Bürgermeister Jürgen Sieling (SPD) zu dem Thema verabredet. Denn nur die Gemeinde könne schließlich Planungsrecht für ein mögliches Ersatzgelände beschließen.

Klar macht Quilling, dass der Kreis Offenbach, falls die Suche nach einem Ersatzstandort für das Hunde haltende Heim Erfolg verspricht, die Räumung des Geländes aufschieben wird. Eine Legalisierung der Gebäude auf dem bisherigen Gelände aber komme nicht in Frage. (cm.)


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Zeitungsberichtcfi | 31.03.2013

Frankfurter Rundschau (21.03.2013)


















In der Tierherberge Egelsbach werden Hunde betreut und an neue Besitzer vermittelt.
Foto: Monika Müller

Demo für Erhalt der Tierherberge
Von Christoph Manus

Egelsbach. - Etwa 100 Menschen haben gestern Nachmittag, begleitet von zahlreichen Hunden, gut eine Stunde lang vor dem Dietzenbacher Kreishaus gegen die mögliche Schließung der Tierherberge Egelsbach demonstriert. Sie hielten Plakate hoch mit Slogans wie „Jetzt erst recht“, „Gegen das Aus“ und – auf die Tiere gemünzt: „Die Tierherberge ist unser Zuhause!“.

Nicht nur Egelsbacher waren unter den Demonstranten. Nadine Höß etwa aus Dietzenbach hatte schon drei Hunde aus der Tierherberge. Sie will nicht akzeptieren, wieso die Einrichtung nach Willen des Kreises schon am 15. April ihren Tierbestand auflösen und am 1. Oktober das Gelände räumen soll. Es gebe doch keine Beschwerden, niemanden, den die Herberge stört, argumentiert sie. Die laut Kreis einst illegal erbauten Hütten, könnten doch nachträglich legalisiert werden.

Nach einem Gespräch mit Landrat Oliver Quilling und der Ersten Kreisbeigeordneten Claudia Jäger (beide CDU) war Cornelia Finkbeiner, Pressesprecherin des die Herberge betreibenden Vereins, gestern immerhin zuversichtlich, dass auch die Baubehörde an einer Lösung interessiert sei. Der Tier-Rettungs-Dienst wehrt sich aber auch bereits juristisch. Gegen die Verfügungen des Kreises, die das Aus für die Herberge bedeuten würden, ist er vor Gericht gezogen. (cm.)


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Zeitungsberichtcfi | 31.03.2013

Offenbach-Post (21.03.2013)

Demonstration am Kreishaus
Protest gegen Schließung der Tierherberge



Unterstützer der Tierherberge Egelsbach demonstrieren in Dietzenbach vor dem Kreishaus.
Foto: © Towae



Egelsbach/Dietzenbach - „Gegen das Aus“ – „Wo sollen wir hin?“ Dies und Ähnliches stand auf etlichen Plakaten zu lesen.

Mit den Plakaten demonstrierten die Unterstützer der Tierherberge Egelsbach gestern Nachmittag vor dem Kreishaus in Dietzenbach gegen die drohende Schließung.

Der Kreis fährt bekanntlich über Bau- und Veterinäramt einen rigorosen Kurs gegenüber dem vor Jahrzehnten illegal im Egelsbacher Außenbereich errichteten Domizil für knapp 70 Hunde. Dagegen wehrten sich 100 Zweibeiner in Begleitung zahlreicher Vierbeiner, die auf ein Einlenken der Behörde hoffen.


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