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Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien.

Zeitungsberichtcfi | 25.05.2013

Pressemeldung vom 23.05.2013 - Tierherberge Egelsbach -

FORTBESTAND DER TIERHERBERGE VORERST GESICHERT!


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Pressemeldung_23.05.2013.pdf

Zeitungsberichtcfi | 23.05.2013

Frankfurter Rundschau (23.05.2013)

Tierheim darf weitermachen

Der Kreis Offenbach schließt einen Vergleich mit dem Trägerverein der Tierherberge Egelsbach
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Egelsbach –   Die Tierherberge Egelsbach neben dem Flugplatz, die vom Frankfurter Tier-Rettungs-Dienst betrieben wird, kann vorerst weitermachen. Der Kreis Offenbach hat jetzt vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt einen Vergleich mit dem Verein geschlossen, wie Kreissprecherin Kordula Egenolf bestätigte. Demnach erteilt der Kreis der Tierherberge, in der zurzeit etwa 70 Hunde untergebracht sind, eine tierschutzrechtliche Genehmigung bis zum 30. Juni 2015.

„Wir sind sehr erleichtert, dass das Gericht es auch so sieht, dass wir Tierschutz betreiben und keinen gewerblichen Handel mit Hunden“, sagte Vereinssprecherin Cornelia Finkbeiner der Frankfurter Rundschau. „Wir bauen jetzt darauf, dass uns beim Kreis geholfen wird.“

Der Kreis Offenbach hatte gefordert, dass die ohne Baugenehmigung errichteten Gebäude auf dem Pachtgelände zum 1. Oktober dieses Jahres abgerissen werden sollten und dass der Tierbestand bereits zum 15. April aufgelöst werde müsse. Dagegen hatte der Verein geklagt. Die laut Kreis einst illegal erbauten Hütten, könnten doch nachträglich legalisiert werden, hieß es damals.

Der Verein hat das Gelände bisher lediglich auf zehn Jahre gepachtet. Falls der Pachtvertrag in einen langfristigen umgewandelt werde und es eine Baugenehmigung gebe, würde der Verein hier gerne neu bauen, sagte Finkbeiner. (aph.)

Zeitungsberichtcfi | 23.05.2013

Frankfurter Allgemeine Zeitung (17.05.2013)


Tierherberge Egelsbach kann Arbeit fortsetzen


toe. EGELSBACH. Die drohende Schließung der Tierherberge in Egelsbach ist abgewendet. Der Träger des Tierheims, der Tierrettungsdienst Frankfurt, hat am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt mit dem Landkreis Offenbach einen Vergleich geschlossen. Wie der Gerichtssprecher gestern auf Anfrage sagte, wird dem Tierheim bis zum 30. Juni 2015 die tierschutzrechtliche Genehmigung erteilt. Die Stilllegungsverfügung wurde aufgehoben, und die Abrissverfügung wird bis Ende Juni 2015 nicht vollstreckt. Bis dahin muss der Verein mit der Kommune dafür sorgen, dass das Anwesen baurechtlich legalisiert wird oder aber einen anderen Standort gefunden haben.

Wie berichtet, hatte der Kreis moniert, dass auf dem neben dem Flugplatz liegenden Gelände illegal errichtete Gebäude stünden und dass keine "Erlaubnis für den gewerbsmäßigen Tierhandel" beantragt worden sei. Der Verein hatte dagegen geklagt, dass die vom Kreisveterinäramt zum 15. April angeordnete "Auflösung des Tierbestands" Wirklichkeit wird.

Cornelia Finkbeiner, Sprecherin des Vereins, zeigte sich gestern erleichtert. Vor allem habe das Gericht das Heim als Tierschutzeinrichtung anerkannt. Die Hunde werden zwar an neue Halter vermittelt, der Verein hat sich aber stets gegen die Auffassung gewehrt, er betreibe Tierhandel. Die Hunde stammen vor allem aus dem Ausland. Finkbeiner sagte, der Verein führe mit der Hessischen Flugplatz GmbH "konkrete Gespräche" über einen langfristigen Pachtvertrag.
 

Zeitungsberichtcfi | 17.05.2013

Dreieich Zeitung (24.04.2013)

Warten auf Justitias Urteil Tierherberge: Landrat hat Zeit

Egelsbach (hs) – Einst wurde die örtliche Tierherberge ohne Baugenehmigung, also illegal, im sogenannten Außenbereich neben dem Egelsbacher Flugplatz errichtet. Das war den Behörden zwar jahrzehntelang völlig egal, aber mittlerweile wollen sie den Verantwortlichen des Tier-Rettungsdienstes Frankfurt als Betreiber der Einrichtung bekanntlich unter anderem daraus einen Strick drehen. Fast noch schwerer wiegt nach Ansicht der Zuständigen im Kreishaus jedoch die Tatsache, dass dem häufig aus allen Nähten platzenden und nun dennoch akut vom Abriss bedrohten Hunde-Asyl wegen der fehlenden Baugenehmigung – und weil der Verein angeblich gewerbsmäßigen Hundehandel betreibt – auch keine tierschutzrechtliche Genehmigung erteilt werden kann.

Auf diese Zusammenhänge machten Landrat Oliver Quilling und die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger vor Kurzem einmal mehr bei einem Gespräch mit Egelsbachs Bürgermeister Jürgen Sieling aufmerksam.

Dabei wies die christdemokratische Doppelspitze aus dem Kreishaus zudem darauf hin, dass für sie die maßgebliche Frage sei, ob der Verein denn nun gewerbsmäßigen Hundehandel betreibe oder nicht. Der Kreis habe in der Vergangenheit mehrfach gefordert, dass eine Erlaubnis für gewerbsmäßigen Tierhandel beantragt werden müsse, sofern die Tierherberge weiterhin Hunde aus dem Ausland aufnehmen und gegen Entgelt abgeben wolle, betonte Quilling laut einer Pressemitteilung. „Dieser Antrag wurde aber nicht gestellt.“

Folglich müsse das Verwaltungsgericht Darmstadt, bei dem gegenwärtig sowohl ein baurechtliches als auch ein tierschutzrechtliches Verfahren zwischen dem Bau- und dem Veterinäramt des Kreises auf der einen und dem Tier-Rettungsdienst auf der anderen Seite anhängig ist, erst einmal in dieser Angelegenheit eine Entscheidung fällen. Bis dahin seien weitergehende konkretere Überlegungen zum Standort oder zu baulichen Voraussetzungen „nicht sinnvoll“, so der Landrat.

Abgesehen davon gelte das Vergleichsangebot des Gerichts, dem der Kreis bereits zugestimmt habe. „Wenn sich die Tierherberge verpflichtet, auf die Aufnahme neuer Tiere zu verzichten, wird der Kreis im Gegenzug nichts unternehmen, bis im Hauptsacheverfahren entschieden ist.“

Relevante Links:

Presseartikel online (extern)

Zeitungsberichtcfi | 07.04.2013

Offenbach-Post (05.04.2013)

Kreis:
Bei Tierherberge Justiz am Zug










Bild: © Strohfeldt

Egelsbach - In der Auseinandersetzung um die Zukunft der Tierherberge hat aus Sicht des Kreises nun die Justiz das Wort.
Bekanntlich stehen sich die Behörde und der Tier-Rettungsdienst Frankfurt, der das Hundedomizil am Flugplatz betreibt, sowohl in einem bau- als auch tierschutzrechtlichen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt gegenüber.

Ein „Gedankenaustausch“ zur Sache zwischen ihm, Erster Kreisbeigeordneter Claudia Jäger und Egelsbachs Bürgermeister Jürgen Sieling sei insofern erst mal zweitrangig, teilt Landrat Oliver Quilling mit. „Die momentan maßgebliche Frage ist, ob der Verein gewerbsmäßigen Hundehandel betreibt oder nicht“, betont Quilling. Der Kreis habe wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Erlaubnis für gewerbsmäßigen Tierhandel beantragt werden müsse, sofern die Tierherberge weiterhin Tiere aus dem Ausland aufnehmen und gegen Entgelt abgeben wolle.

„Dieser Antrag wurde nicht gestellt.“ Ehe in dieser Sache kein Gerichtsentscheid getroffen ist, seien weitergehende konkretere Überlegungen zum Standort oder baulichen Voraussetzungen „nicht sinnvoll“, so der Landrat. Abgesehen davon gelte das Vergleichsangebot des Gerichts, dem der Kreis bereits zugestimmt habe. „Wenn die Tierherberge sich verpflichtet, auf die Aufnahme neuer Tiere zu verzichten, wird der Kreis im Gegenzug nichts unternehmen, bis im Hauptverfahren entschieden ist.“


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Presseartikel online (extern)