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Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien.

Zeitungsberichtkbr | 25.01.2009

Darmstädter Echo (29.08.2007)

Werben um Herrchen und Helfer
Tierheim: Tag der offenen Tür in Egelsbacher Einrichtung – Umbauarbeiten sind in vollem Gang


EGELSBACH/ERZHAUSEN. Tito weiß noch nicht genau, wie ihm geschieht. Aufgeregt steht er in seinem Zwinger und bellt. Einen Tag zuvor ist der neun Jahre alte Rottweiler-Rüde im Tierheim in Egelsbach abgegeben worden. Sein Herrchen ist umgezogen und konnte den Hund nicht mitnehmen. Jetzt laufen ständig Leute an seinem Zwinger vorbei und es herrscht überall Trubel – denn im Tierheim ist Tag der offenen Tür.

Zahlreiche Besucher sind gekommen, um sich die Tiere anzuschauen. Außerdem gibt es Kinderschminken, Karaoke, eine reich bestückte Tombola und einen Flohmarkt. Kinder können bei einer Rallye mitmachen, bei der sie Fragen rund um die Themen Hund und Tierheim beantworten müssen. Plakate klären über den Stand der Umbauarbeiten im Heim auf.

Rund 25 000 Euro werden alleine für den Abriss und die Entsorgung des alten Holzhauses benötigt. „Wir müssen Asbestplatten entsorgen, deshalb ist es so teuer“, erklärt Leila Pachner vom Vorstand des Tierrettungsvereins Frankfurt, der das Tierheim betreibt. „Fest steht jetzt, dass es abgerissen werden soll und durch ein gemauertes Haus ersetzt wird. Die Architekten sind aber noch nicht fertig mit den Entwürfen“. Die ursprünglichen Pläne, deren Umsetzung rund 1,2 Millionen Euro gekostet hätte, haben die Verantwortlichen schnell verworfen, da das Geld dafür nicht aufzubringen ist. „Der Spendeneingang läuft schleppend. In dem neuen Haus sollen das Büro untergebracht werden und ein Raum, wo die Tiere tierärztlich versorgt werden können“, so Pachner weiter. Ein Gehege der Hunde haben die Freiwilligen des Vereins schon in Eigenarbeit erneuert. „Wir haben die Hütte aus Holz gebaut und neu gepflastert.“

Alle friedlichen Hunde leben in Gruppen zusammen. „Das wollen wir auf jeden Fall beibehalten, wenn wir die anderen Gehege noch renovieren. Auch das Verschachtelte soll beibehalten werden, das gehört hier einfach dazu“, erläutert Pachner. Auf Plakaten werben die Tierheimmitarbeiter um Helfer, außerdem suchen sie Leute, die Baumaterialien wie Kies oder Dachpappe spenden wollen. In den nächsten Wochen müssen die Gehege winterfest gemacht werden.

Alleine in seinem Gehege liegt der fünf Jahre alte Labrador-Mischling Lucky. Er leidet unter chronischer Staupe und sollte deshalb an jemanden vermittelt werden, der Erfahrung mit Hunden hat. „Heute gibt es keine Vermittlungen. Interessierte können sich die Hunde anschauen und dann in der kommenden Woche noch mal kommen“, erklärt Pachner. Vielleicht findet dann ja „Curro“ einen neuen Besitzer. Auf dem Schild an seinem Gehege steht, dass er ein Familienhund, aber auch für Senioren oder Alleinstehende geeignet ist.

ane
29.8.2007

Zeitungsberichtkbr | 25.01.2009

Darmstädter Echo (18.06.2007)

Rückzugsmöglichkeit für den NachwuchsProjekt: Erzhäuser Lessingschule weiht „grünes Klassenzimmer“ ein – Projektwoche

ERZHAUSEN. Im April war der erste Spatenstich, bereits am Schulfest am Samstag konnte die Erzhäuser Lessingschule ihr „grünes Klassenzimmer“ eröffnen. Der Schulchor sang anlässlich dieses Ereignisses, und Schulleiterin Monika Engel-Pfeiffer dankte den Eltern für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Ein Jahr hatte sie selbst gebraucht, bis sie genügend Sponsoren zusammen hatte, die das Projekt finanzierten. 10 000 Euro wurden benötigt. Einen Teil des Geldes gaben die Gemeinde und der Förderverein der Schule dazu, der Rest kam von Firmen.

„Die Idee kam bei einem pädagogischen Tag, an dem wir uns mit Prävention und Sanktion von Gewalt beschäftigt haben. Der Dozent hat uns gesagt, dass unser Schulhof ja schön wäre, aber den Schülern keinerlei Rückzugsmöglichkeiten biete“, erklärt Engel-Pfeiffer. Also wurde im Kollegium diskutiert, was man machen könnte. Entstanden ist ein Platz in einer Ecke des Schulhofs, mit großen Steinen, die zu Sitzbänken aufgeschichtet wurden. „Unser grünes Klassenzimmer soll auch für den Unterricht genutzt werden“, sagt Engel-Pfeiffer.

Versteckt in einer Ecke packten Leila Pachner und Heike Bauer vom Verein für Tierrettung Frankfurt, der das Tierheim in Egelsbach betreibt, Päckchen und rahmten Urkunden ein. Denn die Gewinner des Wettbewerbes „Wir träumen unser Tierheim“ sollte ausgezeichnet werden. Der Verein hatte diesen Wettbewerb ausgeschrieben, um Ideen für den anstehenden Umbau zu sammeln. Den ersten Preis bekommt der acht Jahre alte Marvin Seifert für sein „Tierhotel“. Mit kleinen Joghurtbechern, Korken und vielem mehr hat er ein kleines Paradies für Hunde gebaut.

Den zweiten Preis teilen sich die Klasse 2a der Lessingschule und die Klasse 3a von der Wilhelm-Leuschner-Schule in Egelsbach. Sie hatten auf Plakaten gemalt, was für sie in einem Tierheim wichtig ist. Die acht Jahre alte Dana bekommt für ihren Entwurf eines Hundespielplatzes mit Wippe und Tunnel den dritten Platz.

Mit dem Schulfest wurde auch das Ende der Projektwoche gefeiert. „Sie stand unter dem Motto Kreativ. Wir hatten viele Eltern, die Projekte angeboten haben“, freut sich Engel-Pfeiffer. So seien auch große Kegel und eine Torwand entstanden, die die Kinder in den Pausen nutzen können. In den Klassensälen zeigten die Kinder stolz ihren Eltern, was sie geschafft hatten.

ane
18.6.2007

Fernsehberichtkbr | 25.01.2009

Hessischer Rundfunk: Herrchen gesucht (27.05.2007)

Die Tierherberge Egelsbach war am 27. Mai 2007 mit unserer Tierheimleiterin Birgit Hahn zu Gast beim Hessischen Rundfunk (HR) in der Sendung "Herrchen gesucht". Nachfolgend der Ausschnitt, der einige unserer Hunde zeigt:






Quelle: www.hr-online.de

Zeitungsberichtkbr | 25.01.2009

Darmstädter Echo (25.04.2007)

Effektiver Arbeitseinsatz

EGELSBACH/ERZHAUSEN. Vorstand und Team der Tierherberge Egelsbach sind erfreut: Der erste Arbeitseinsatz am Tierheim, dessen Gebäude erneuert werden sollen, war ein Erfolg. Die Instandsetzung des ersten Geheges sei dabei in Angriff genommen worden, wobei knapp 30 fleißige Mitglieder halfen. Sie rissen eine große marode Hundehütte ab, luden das Holz in einen Container, verlegten Platten, füllten das Gehege mit Kies auf, bauten Zäune und die neue Hütte auf. Diese und zwei weitere neue Häuser wurden von einem Baumarkt in Frankfurt gespendet.

„Es war anstrengend, aber zusammen hatten wir eine Menge Spaß“, lautet das Resümee der Einsatzgruppe. Auch für die Verpflegung der freiwilligen Helfer sei gesorgt gewesen: Freunde der Tierherberge spendeten ein Buffet. Weitere derartige Aktionen sollen folgen, den Organisatoren ist nicht bange, dass wieder genug Helfer zusammenkommen. Wer mitmachen möchte, kann sich per E-Mail unter info@tierherberge-egelsbach.de melden.

tau
25.4.2007

Zeitungsberichtkbr | 10.01.2009

Darmstädter Echo (13.03.2007)

Hauptaufgabe: Suche nach Geldgebern
Zukunftspläne: Axel Niemuth hat sich als neuer Vorsitzender des Tierheims Egelsbach viel vorgenommen


ERZHAUSEN/EGELSBACH. Viel vorgenommen hat sich der Erzhäuser Tierarzt Axel Niemuth: Seit November vergangenen Jahres ist er der neue Vorsitzende des Erzhäuser Tierheims, dessen Träger der Verein Tierrettungsdienst Frankfurt ist. Hohe Außenstände und Unmut bei vielen Mitglieder führten Ende 2006 zu einer außerordentlichen Mitgliedsversammlung, bei der dem alten Vorstand das Misstrauen ausgesprochen wurde und es zu Neuwahlen kam.

„Ich habe am weitesten den Mund aufgerissen, obwohl ich nicht unbedingt viel Zeit habe“, schmunzelt der Vater von fünf Kindern, der sich schon seit rund sechs Jahren im Tierheim engagiert. Viele Schulden habe der alte Vorstand hinterlassen. „Als wir gedacht hatten, jetzt haben wir es einigermaßen geschafft, kamen noch die Stadtwerke Langen mit einer hohen Stromrechnung für die vergangenen drei Jahre.“

Man habe sich darauf geeinigt, dass das Tierheim die 15 000 Euro in Raten abzahlen kann. „Jetzt wollen wir nach vorne schauen und einiges ändern. Wir haben eine Vision – nämlich den Neubau des Tierheims. Und an dessen Gelingen werde ich mich messen lassen müssen“, sagt Niemuth. Der Neubau sei allein schon notwendig, da der jetzige Bau illegal sei. „Die Tierherberge dürfte es in der Form nicht geben, aber so steht sie da jetzt schon seit dreißig Jahren.“ Noch diesen Monat soll der Bauantrag eingereicht werden.

Die Tierherberge besteht derzeit aus einem Haupthaus und einigen kleineren Hütten. „Das Haupthaus ist von einem Pilz befallen, und ein Gutachter sagte uns, dass es günstiger sei, das Haus abzureißen, als es zu sanieren.“ Peter Lehmann, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft HFG des Egelsbacher Flugplatzes, der das Grundstück gehört, hat seine Unterstützung für das Vorhaben signalisiert.

In Gesprächen mit einem Architekten versucht der Vorstand nun zu klären, wie das Tierheim einmal aussehen könnte. Bei der Gestaltung des Neubaus hofft der Vorstand auch auf Impulse von außen. So läuft Ende März ein Aktionstag in Lessing- und Hessenwaldschule unter dem Motto „So stelle ich mir mein Tierheim vor“, bei dem die Schüler ihre Wünsche und Vorstellungen äußern sollen. „Die schönsten Ideen sollen umgesetzt und prämiert werden.“

Auch der Vorstand hat schon klare Vorstellungen: „Wir wollen auf jeden Fall die Rudelhaltung beibehalten. Die Tiere sollen nicht einzeln in Edelstahlkäfigen gehalten werden“, erklärt Niemuth. Das Tierheim sei eines der wenigen in Deutschland, die diese Haltung anbieten. „Außerdem sind wir stark aufs Ehrenamt ausgelegt, auch das wollen wir beibehalten,“ sagt der Vorsitzende.

Für die Zukunft wünscht sich Niemuth außerdem, dass Kinder mehr in das Konzept des Tierheims miteinbezogen werden. „Ich könnte mir so etwas wie einen Tierlehrpfad vorstellen, wo Tiere vorgestellt werden und auch Kindergartengruppen kommen können.“ Außerdem soll es einen Seminarraum geben, in dem Vorträge gehalten werden können.

„In der nächsten Zeit wird unsere Hauptaufgabe sein, Gelder zu besorgen und Sponsoren zu finden. Wir müssen dabei ein verlässlicher Partner sein. Deshalb wollen wir ein Konto einrichten, das jeder, der etwas gespendet hat, im Internet abrufen kann. Außerdem soll es die Möglichkeit geben, zweckgebunden zu spenden. Zum Beispiel für einen Hundeauslauf, und der Spender bekommt dann seinen Namen daran, wenn er es will.“ Der Bauantrag, der nun eingereicht werden solle, beziehe sich auf das Gesamtkonzept, das aber erst nach und nach verwirklicht werden könne. „2008 soll etwas stehen. Wenn wir das nicht schaffen, sehe ich mich als Vorsitzender gescheitert.“

ane
13.3.2007