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Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien.

Zeitungsberichtcfi | 05.09.2009

Offenbach-Post (03.09.2009)

Tierherberge kann jeden Euro gut gebrauchen

Egelsbach - (hob) Die Tierherberge lädt ein zum Blick hinter die Kulissen: Beim Tag der offenen Tür am Sonntag, 6. September, können sich Interessierte von 11 bis 17 Uhr in aller Ruhe die rund 60 Hunde anschauen, die in der Einrichtung des Tier-Rettungsdienstes Frankfurt ein vorübergehendes Zuhause gefunden haben.
Bei Speis und Trank haben die Besucher Gelegenheit, sich von den Helfern des Vereins aus erster Hand informieren zu lassen oder mit anderen Hundehaltern und Tierfreunden ins Gespräch zu kommen. Ein zentrales Thema dürften dabei die Neubaupläne für die Tierherberge sein. „Der Bauantrag liegt beim Kreis Offenbach und mit dem neuen Flugplatz-Eigentümer NetJets, der ja unser Vermieter ist, sowie der Gemeinde haben wir gute Gespräche geführt“, berichtet Pressesprecherin Cornelia Finkbeiner. Dennoch sei das Vorhaben derzeit ein wenig ins Stocken geraten – „die Erstellung des Bebauungsplans, genauer gesagt dessen Finanzierung bereitet uns arges Kopfzerbrechen“, sagt Finkbeiner. Und da der Bau eines neuen Haupthauses nebst diverser Zwinger keine Kleinigkeit ist, ist der Verein nach wie vor über jeden Sponsor dankbar.

Neben mehreren Infoständen – etwa der Hundeschule Möckelsee oder einer Tierfotografin – wird die Tierherberge am Sonntag wieder einen Flohmarkt und eine Tombola auf die Beine stellen. Mit einem Manko freilich müssen sich die Besucher abfinden: „Gassigänge können am Sonntag leider nicht stattfinden, da bitten wir um Verständnis“, sagt Finkbeiner.

Gute Erfahrungen und Chancen für Ein-Euro-Jobber

Dass sich in den vergangenen Monaten dennoch etliches im Hunde-Domizil nahe des Flugplatzes getan hat, ist nicht nur am neuen Internet-Auftritt abzulesen. Seit kurzem schaut ein Hausmeister nach dem Rechten – „ursprünglich als Ein-Euro-Jobber eingestellt, wird er nun fest übernommen“, so Finkbeiner. Darüber hinaus arbeiten zwei Vollzeitkräfte, eine Teilzeitkraft sowie zwei Auszubildende in der Tierherberge – und die Einstellung eines weiteren Ein-Euro-Jobbers ist ebenfalls so gut wie beschlossene Sache.Interessante Erfahrungen macht der Tier-Rettungsdienst zudem immer wieder mit straffällig gewordenen Jugendlichen, die „aufgebrummte“ Arbeitsstunden in der Tierherberge ableisten. „Das läuft seit Jahren – und unsere Erfahrungen sind weitgehend positiv“, konstatiert Finkbeiner. „Abgesehen von ein paar Unbelehrbaren ziehen die meisten richtig gut mit. Ich denke mal, viele haben tatsächlich die Kurve gekriegt, und es ist gar nicht mal so selten, dass die Jugendlichen uns über das eigentliche Maß hinaus ehrenamtlich unterstützen.“

Zeitungsberichtcfi | 02.09.2009

Frankfurter Neue Presse (15.08.2009)

15.08.2009
Schöner wohnen für Hund und Katz

Die Tierherberge soll größer und schöner werden. NetJets, der neue Nachbar vom Flugplatz, hat dem Bauvorhaben bereits zugestimmt. Der Trägerverein sucht nun noch nach weiteren Sponsoren für den Neubau.

Aus der Luft bietet sich ein guter Einblick auf den mehr als baufälligen Zustand der Gebäude. Auf dem großen Platz in der Mitte stand bis vor zwei Jahren das Wohnhaus.

Egelsbach. Kaum dass Corinna Michaelis das Areal der freilaufenden Hunde in der Tierherberge betreten hat, setzt ein freudiges Gejaule ein. Hunde der unterschiedlichsten Rassen kommen angelaufen, schmiegen sich an die stellvertretende Vorsitzende des Vereins «Tier-Rettungs-Dienst Frankfurt» und genießen die Krauleinheiten. «Ja, wenn auch das äußere Erscheinungsbild hier so wäre, dann wären wir alle sehr zufrieden», versucht Michaelis den Bogen in die Zukunft zu spannen. Die Gebäude der Tierherberge Egelsbach machen derzeit alles andere als einen frischen Eindruck. «Wir haben nur immer alles so instand gehalten, dass es den Tieren gut geht», betont Corinna Michaelis. Die Menschen selbst, die sich in der Tierherberge um das Wohl ihrer Schützlinge kümmern, haben zurückgesteckt und müssen mit Zuständen zurecht kommen, die alles andere als zeitgemäß sind. Dies soll sich nun aber bald ändern. Sie stand lange Zeit buchstäblich auf der Kippe – die Existenz der Tierherberge Egelsbach am Rande des Flugplatzes. Es war von Umsiedlung in das Gewerbegebiet von Egelsbach die Rede, ja sogar eine Schließung drohte. Zudem fehlte dem Betreiber, dem Verein «Tier-Rettungs-Dienst Frankfurt», das nötige Geld. Letzte Schreckensmeldung war, dass die Tierherberge wegen der geplanten Flugplatzerweiterung weichen müsse. Doch nun kündigt der Verein sogar einen kompletten Neubau an. «Ja, wir haben einen Bauantrag beim Kreisbauamt in Dietzenbach eingereicht», bestätigt Pressesprecherin Cornelia Finkbeiner. Vorausgegangen waren Sondierungsgespräche mit der Gemeinde Egelsbach, verschiedenen Behörden und mit dem neuen Flugplatzbetreiber NetJets.

Bestand legalisiert
«Alle Gespräche führten zu der Einsicht, dass die Tierherberge dort bleiben kann – und dass sie auch nötig ist», so Finkbeiner. Mit einer Baugenehmigung würde auch der Bestand legalisiert. Derzeit ist die Einrichtung dort nur geduldet. Vor zwei Jahren musste das marode Wohnhaus sogar abgebrochen werden. Das erschwerte die Unterbringung der Tiere. Der Trägerverein hat das rund 5000 Quadratmeter große Gelände von der Hessischen Flugplatz GmbH (HFG) gepachtet, und auch der neue Mehrheitseigentümer NetJets sei mit dem Verbleib einverstanden, betont die Pressesprecherin. War bisher nur vom Bau von Ersatzgebäuden die Rede, so plant der Verein «Tier-Rettungs-Dienst Frankfurt» nun einen kompletten Neubau. «Wir wissen sehr wohl, dass dies ein enormer finanzieller Kraftakt für uns bedeutet, doch ein Herumbasteln am Altbestand macht diesen nicht wirklich besser», erläutert Cornelia Finkbeiner die Gründe für den Neubau. Gebaut werden soll nun so ökologisch wie möglich. Der Bestand wird an das Waldgebiet angepasst. So entstehen zeitgemäße Quartiere für die rund 60 Hunde, die dort eine zeitweise oder ständige Bleibe haben. «Mit dem Neubau verfolgen wir aber auch ein besseres Arbeitsumfeld für die festen und freiwilligen Mitarbeiter», verweist Finkbeiner auf die primitiven Büro- und Aufenthaltsräume. Derzeit arbeiten zwei Vollzeitkräfte, eine Teilzeitkraft sowie zwei Auszubildende in der Tierherberge Egelsbach. Auch ein Hausmeister, auf Basis eines Ein-Euro-Jobs, schaut seit kurzem immer wieder nach dem Rechten. «Wir sind über den Tierschutz hinaus aber noch auf anderem Gebiet bemüht, einen besonderen Beitrag zum sozialen Miteinander zu leisten», betont Cornelia Finkbeiner und verweist auf die straffällig gewordenen Jugendlichen, die in einem Resozialisierungsprojekt in der Tierherberge Egelsbach beschäftigt werden. Dieses Projekt soll auch zukünftig fortgeführt werden.

In Etappen
Das für den relativ kleinen Verein schon als großzügig zu bezeichnende Bauvorhaben soll deshalb auch in Etappen vonstatten gehen. «Über eine Summe können wir noch nicht reden, wichtig sind uns erst einmal die Baugenehmigungen als Voraussetzungen für den Verbleib hier am Ort», betont die Pressesprecherin. Neben den eigenen Rücklagen hofft der Verein nun vor allem auf Sponsoren, die sich bislang aufgrund der unsicheren Zukunft zurückgehalten haben. Nun will der Verein bei der Sponsorensuche aber wieder aktiver werden. Ein erster Schritt in eine gesicherte Zukunft wäre die Aufstellungsgenehmigung, die der Baugenehmigung vorausgehen könnte. «Wenn wir das erreicht haben, dann können sich auch die Tiere hier auf eine bessere Zukunft freuen», gibt sich die stellvertretende Vorsitzende Corinna Michaelis optimistisch.

Die Tierherberge Egelsbach ist dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Viele Hunde haben bereits einen Gassi-Gehen-Partner, weitere würden sich aber freuen, ebenfalls einen solchen zu finden. Kontaktaufnahme unter (0 61 03) 4 93 36. Spendenkonten: Frankfurter Sparkasse, Bankleitzahl 500 502 01, Konto-Nummer 90 07 46 oder Postbank Frankfurt, BLZ 500 100 60, Konto-Nummer 9 29 08-6 03. lp



Zeitungsberichtcfi | 27.06.2009

Offenbach-Post (25.06.2009)

Egelsbach - Die Tierherberge bleibt am Flugplatz Egelsbach – und der Neubau kommt in Sichtweite. Kein Wunder, dass die Mitglieder des Tier-Rettungs-Dienstes Frankfurt, der die Einrichtung betreibt, optimistisch in die Zukunft blicken.
Von Markus Schaible

Vor wenigen Tagen wurde der Bauantrag im Kreishaus in Dietzenbach eingereicht – und nach all den positiven Gesprächen, die vorab mit den verschiedensten Behörden geführt wurden, scheint ein positiver Bescheid absehbar.

Mehr als 30 Jahre haben die Gebäude (ein baufälliges Wohnhaus wurde vergangenes Jahr schon abgerissen) bereits auf dem Buckel. Doch sie wurden seinerzeit ohne Genehmigung gebaut – die Tierherberge wird deshalb aus behördlicher Sicht augenblicklich nur dort „geduldet“. Diesen Status gilt es aus Sicht des Vorstands zu ändern, zumal neue Gebäude unabdingbar sind.

Mit der Hessischen Flugplatz GmbH (der Verein hat das 5000 Quadratmeter-Gelände auf dem Flugplatz-Areal gepachtet) und dem neuen Mehrheitseigentümer NetJets sind sich die Tierschützer längst einig. „Sie kennen unsere Pläne und haben ihre Zustimmung gegeben“, sagt Vorstandsmitglied Cornelia Finkbeiner. Dies sei vor kurzem noch einmal in Gesprächen bestätigt worden, aber schon länger klar. Nicht glücklich war der Tier-Rettungs-Dienst deshalb damit, dass im Streit um den NetJets-Einstieg bei der HFG kolportiert worden war, die Einrichtung müsse einem eventuellen Flugplatz-Ausbau weichen. Das habe Sponsoren gekostet.

Der Verein plant nun einen kompletten Neubau, wohl wissend, dass dies ein finanzieller Kraftakt wird. Doch der Altbestand ist einfach nicht mehr nutzbar.Wir wollen so ökologisch wie möglich bauen, in das Waldgebiet eingepasst, um den naturnahen Charakter zu erhalten“, erläutert Finkbeiner. Entstehen sollen zum einen vernünftige Quartiere für die immer rund 60 Hunde, zum anderen aber auch ein „menschenwürdiges Arbeitsumfeld.“ Zwei Vollkräfte, eine Teilzeitkraft sowie zwei Auszubildende arbeiten in der Tierherberge, zudem ist seit kurzem ein Hausmeister auf Basis eines 1-Euro-Jobs vor Ort.

Dazu kommt, dass der Tier-Rettungs-Dienst immer wieder straffällig gewordene Jugendliche und Erwachsene im Rahmen von Resozialisierungsmaßnahmen beschäftigt. „Wir sind über den Tierschutz hinaus sehr bemüht, unseren Anteil am sozialen Leben zu leisten“, sagt Finkbeiner – und dazu gehöre natürlich auch die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern.

Gebaut werden soll des Geldes wegen in Etappen. Jetzt über eine Gesamtsumme zu sprechen, sei aber zu früh. Zuerst müsse klar sein, welche Auflagen zu erfüllen seien. „Wir haben gewisse Rücklagen, brauchen aber natürlich Sponsoren.“ Die Suche soll beginnen, sobald die Baugenehmigung in Sichtweite ist. Und vielleicht, so hoffen Finkbeiner und ihre Vorstandskollegen, gebe es vom Kreis ja auch vor der Bau- eine Aufstellungsgenehmigung, damit mit gewissen Arbeiten schon vorab begonnen werden könne. Dies solle bei weiteren Gesprächen erörtert werden.

Zeitungsberichtkbr | 28.01.2009

Offenbach-Post (09.01.2009)

Zustände zum Jaulen: Strom fließt unzuverlässig, Wasser gar nicht
Sibirische Kälte trifft Tierherberge Egelsbach an empfindlichster Stelle: der maroden Infrastruktur

Von Holger Borchard

EGELSBACH - Zweistellige Minusgrade, bei denen dir glatt das Frolic am Fressnapf festfriert: Bei Deni und seinen Leidensgenossen in der Tierherberge Egelsbach braucht sich der Blödmann nicht blicken zu lassen, der das Wort Hundewetter in der deutschen Sprache salonfähig gemacht hat. Der siebenjährige Podenco-Mix-Rüde und rund 60 weitere Hunde auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind über jedes bisschen Wärme froh, das sie abbekommen.

Warme Worte der Betreuerinnen und ein Tätscheln des kalten Fells: Die Phasen, in denen einfach nicht mehr drin ist, erleben die Tierherbergen-Bewohner dieser Tage immer öfter. Die sibirischen Verhältnisse treffen die ohnehin nicht auf Rosen gebettete Einrichtung in Regie des Tier-Rettungsdiensts Frankfurt an der empfindlichsten Stelle: der maroden Infrastruktur. Der Strom fließt alles andere als zuverlässig, weil die provisorischen Leitungen den Namen Stromnetz nicht verdienen und permanent überlastet sind. Zu allem Übel fließt seit Mittwochmorgen kein Wasser mehr.

"Die Wasserleitungen sind zugefroren und das gesamte Erdreich drumherum gleich mit, was Reparaturen nicht gerade erleichtert", sagt Cornelia Finkbeiner. Sie ist für die Öffentlichkeitsarbeit der Tierherberge zuständig und sieht momentan täglich auf dem rund 5 000 Quadratmeter großen Gelände in der Nähe des Flugplatzes nach dem Rechten. "Jetzt halten wir die Luft an, dass unsere Wasserpumpe nicht einfriert und kaputt geht. Das Wasser müssen wir in Kanistern herbeischaffen."

Wieder einmal wird das Hundeheim von der Vergangenheit eingeholt. Auf der vor Jahrzehnten ohne Genehmigung im Außenbereich errichteten Anlage will nach wie vor jede Verbesserung mühsam erkämpft werden. Ein Lichtblick: Hilfreiche Nachbarn. Neben der Hessischen Flugplatz GmbH, die als Eigentümerin des Grundstücks viel zur "Duldung" der Tierherberge beigetragen hat, sind dies die Bediensteten der Hessischen Polizeihubschrauberstaffel. Als diese am Mittwoch vom Wasser-Malheur erfuhren, rückten Oberkommissar Timo Werner und Flugbetriebsassistent Timm Jaster kurzerhand mit mehreren großen Wasserfässern an, mit denen das Heim fürs Erste über die Runden kommt.

Die störungsanfällige Elektrik will heute ein Fachmann unter die Lupe nehmen. "Wir haben stundenlang nach dem Fehler gesucht und die Leitung notdürftig wieder hinbekommen", sagt Finkbeiner. Das Grundübel indes wird der Elektriker nicht beheben können: Sobald zu viele Heizkörper an die Hauptleitung angeschlossen werden, gibt die den Geist auf. "Das ist Maßarbeit an der Leistungsgrenze, bis uns mal wieder die Sicherung rausfliegt", weiß Finkbeiner. "Wir benutzen Heizkörper und Rotlichtlampen, aber für die jetzigen Temperaturen liefern die Lampen einfach nicht genug Energie. Also müssen unsere Hunde enger zusammenrücken, weil wir weder für alle Quartiere Heizungen haben, noch Geld für derart großzügigen Energieverbrauch."

Wer helfen will: Der Tierherberge sind Wolldecken, Laken, Handtücher sowie kleine Teppiche (aber bitte keine Matratzen oder Federbetten) hochwillkommen.



Zeitungsberichtkbr | 25.01.2009

Darmstädter Echo (08.02.2008)

Komplett neues Gelände
Tierheim: Studenten der TU Darmstadt sollen Umbau in Egelsbach planen – Erste Entwürfe im März


ERZHAUSEN/EGELSBACH. Wie das Tierheim in Egelsbach nach seinem Umbau aussehen wird, das liegt nun in Händen von Studenten der Technischen Universität Darmstadt. „Bis März sollen uns erste Entwürfe vorliegen“, sagt Axel Niemuth (Erzhausen), Vorsitzender des Tierrettungsvereins Frankfurt, unter dessen Obhut das Tierheim in Egelsbach ist.

Ursprünglich sollte ein Architekturbüro die Pläne für den Tierheim-Neubau ausarbeiten, aber die Vorstellungen des Büros und die des Vereinsvorstands seien sehr unterschiedlich gewesen, erklärt Niemuth. „Wir konnten mit unseren Vorschlägen nicht wirklich punkten. Das Büro wurde auch noch vom alten Vorstand beauftragt. Nun haben wir uns in der vergangenen Woche einvernehmlich getrennt.“ Auch die bisherigen Vorplanungen werde der Vereinsvorstand nicht übernehmen. „Wir mussten nach Alternativen suchen, die nicht teuer sind“, so Niemuth weiter. Also sei man auf die Idee gekommen, das Projekt mit Studenten weiter zu entwickeln. Der Zeitplan ist eng gesetzt: Noch in diesem Jahr soll der Bauantrag gestellt werden, und Axel Niemuth hofft, dass auch in diesem Jahr noch die Erdarbeiten beginnen werden. Die Vorgaben für die Studenten lauten, wie bisher auch: Platz für 60 Hunde, ein Büro, in dem in Notfällen auch mal übernachtet werden kann, ein Behandlungsraum, Unterbringungsmöglichkeiten für wenige Pensionshunde und die Option einer späteren Erweiterung. „Vielleicht schaffen wir mal Ausweichkapazitäten für die Fraport, aber das ist noch Zukunftsmusik.“

Das komplette Gelände wird umgestaltet, lediglich ein Haus – die jetzige Aufnahmestation – bleibt bestehen. Veranschlagte das frühere Architekturbüro rund 1,4 Millionen Euro für den Bau, so wurde jetzt die Obergrenze auf eine Million Euro festgelegt. Und dieses Geld muss noch beschafft werden. „Wir haben jetzt erst einmal die früheren Verbindlichkeiten von 40 000 Euro gezahlt und haben auf unserem Baukonto rund 30 000 Euro. Sobald wir die ersten Modelle haben, gehen wir auf Sponsorensuche“, erklärt Niemuth.

ane
8.2.2008