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Presseberichte

Hier finden Sie einige Berichte, die über die Tierherberge erschienen sind. Die Berichte stammen aus Zeitungen wie dem Darmstädter Echo oder aus Online-Medien.

Allgemeiner Hinweiscfi | 28.01.2014

Informationsmaterial zu Pelzprodukten - Deutscher Tierschutzbund


Angehängte Dateien:

Pelz_tragen[1].pdf

Tarnnamen_Pelzbranche_090918[1].pdf


Relevante Links:

Weitere Infos des DTSB zum Thema Pelz: (extern)

Fernsehberichtcfi | 05.08.2013

hr fernsehen - alle wetter! - (05.08.2013)

Wie geht es den Hunden bei der Hitze?

Bei den Menschen wie bei den Hunden gibt es unterschiedliche Arten mit den Wettereinflüssen klarzukommen. Einige Vierbeiner vertragen die hohen Temperaturen ohne Probleme, andere müssen besonders versorgt und gepflegt werden.
                                                 
                                                                          Bild: © hr
                                                                         Am Mittag ab in den Schatten

Wir waren heute in der Tierherberge im hessischen Egelsbach. Dort haben wir uns angeschaut, wie es den Hunden geht und was man alles tun kann, um die Hitze erträglich zu machen. Mehr weiß unsere »alle wetter!« Reporterin Simone Kienast.



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TV-Beitrag online (extern)

Zeitungsberichtcfi | 13.07.2013

Dreieich Zeitung (13.06.2013)

Etappensieg im Überlebenskampf Tierherberge bis Mitte 2015 gerettet

Egelsbach (hs) – Aufatmen bei den Verantwortlichen des Tierrettungsdienstes Frankfurt: Der Verein, der als Betreiber der seit geraumer Zeit akut von der Schließung bedrohten Tierherberge Egelsbach fungiert, hat bei einem vor Kurzem am Verwaltungsgericht Darmstadt über die Bühne gegangenen Erörterungstermin mit Vertretern des Kreises Offenbach einen extrem wichtigen Etappensieg im Überlebenskampf dieser Einrichtung erringen können. Die beiden streitenden Parteien haben sich nämlich in einem Vergleich darauf geeinigt, dass der Bestand der Tierherberge zunächst einmal bis Mitte 2015 ohne Wenn und Aber gesichert ist.

Wäre es nach den Zuständigen des Veterinäramtes und der Bauaufsicht des Kreises gegangen, hätte die direkt am Egelsbacher Flugplatz gelegene Einrichtung schon längst, spätestens aber zum 1. Oktober dieses Jahres, geschlossen werden sollen. Denn zum einen warf man den Betreibern vor, nicht etwa gemeinnützige Tierschutzarbeit zu leisten, sondern gewerbsmäßigen Handel ohne die dafür erforderliche Betriebserlaubnis zu betreiben, weil in dem Hunde-Asyl auch Vierbeiner aus dem Ausland aufgenommen und gegen Entgelt vermittelt werden. Und zum anderen drehte die Bauaufsicht des Kreises dem Verein einen Strick daraus, dass die Gebäude der Tierherberge vor über vier Jahrzehnten ohne Baugenehmigung errichtet worden waren.

Doch das Verwaltungsgericht schlug sich auf die Seite der Tierschützer. Wie diese konnten auch die Darmstädter Juristen auf veterinärrechtlicher Ebene keinen gewerbsmäßigen Handel erkennen, sondern attestierten den Betreibern vielmehr, einer Tierschutztätigkeit nachzugehen. „Schließlich erzielen wir mit den Vermittlungsgebühren nachweislich keine Gewinne“, fiel Cornelia Finkbeiner und ihren Mitstreitern eine ganze Gerölllawine von den Herzen, dass das Gericht die Tierherberge rechtskräftig als Tierschutzeinrichtung anerkannt und dem Veterinäramt gleichzeitig auferlegt hat, dem Hunde-Asyl die zuvor verweigerte Betriebserlaubnis bis Mitte 2015 ohne den Zusatz der Gewerblichkeit zu erteilen. „Damit bleibt uns auch die so wichtige Gemeinnützigkeit erhalten“, betont die Sprecherin des Vereins.

Auch was das baurechtliche Verfahren anbelangt, hat das Gericht der Kreisbehörde den Wind aus den Segeln genommen: Für die nächsten zwei Jahren darf am aktuellen Status quo nicht gerüttelt werden. Allerdings hat sich der Tierrettungsdienst im Gegenzug dazu verpflichtet, in dieser Zeit für das derzeitige Betriebsgelände die Voraussetzungen für eine genehmigungsfähige Bebauung zu schaffen oder auf ein Alternativgrundstück umzusiedeln.

Während Letzteres jedoch schwer zu finden sein dürfte (die bisherige Suche verlief nämlich komplett im Sande), sieht es in Sachen Schaffung von Baurecht am jetzigen Stand laut Finkbeiner ungleich besser aus: „Es gibt bereits konkrete Gespräche mit den Verantwortlichen der Hessischen Flugplatz GmbH als Eigentümer des Grundstücks hinsichtlich eines langfristigen Pachtvertrages.“ Und auch die Gemeinde Egelsbach habe schon signalisiert, dass sie einem Bebauungsplan für das Areal positiv gegenüber stehe.

Nachdem nun also die Schließung der Tierherberge erst einmal vom Tisch ist und deren Verantwortliche mit ein wenig mehr Zuversicht in die Zukunft blicken können, hoffen Finkbeiner und Co., dass auch die Bevölkerung weiterhin zu ihnen und ihren vierbeinigen Schützlingen hält. „Um die baurechtliche Legalisierung als nächsten Schritt realisieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen“, erklärt die Sprecherin. Wer die Tierherberge unterstützen will, kann seinen Obolus auf das Konto mit der Nummer 4706102 bei der Volksbank Dreieich, BLZ: 505 922 00, überweisen. Weitere Infos sind im Internet (www.tierherberge-egelsbach.de) erhältlich.


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Presseartikel online (extern)

Zeitungsberichtcfi | 13.07.2013

Frankfurter Allgemein Zeitung (24.05.2013)

Harald Töpfer - MEIN TIPP

Eine Runde mit dem Hunde

Spaziergänge mit Schützlingen der Tierherberge Egelsbach

Außerhalb 30. So lautet die Adresse der Tierherberge in Egelsbach. Die Anschrift löst ein, was sie verspricht: Das Gelände des Tierheims, in dem ausschließlich Hunde leben, liegt am Waldrand. Nur die startenden und landenden Flugzeuge des benachbarten Flugplatzes wollen nicht recht zum ländlichen Idyll passen.

Von dem Tierheim aus gibt es aber etliche Wald- und Wiesenwege, auf denen Gassigänger Runden mit Hunden drehen können. Besucher sind gerne gesehen, damit die Tiere den nötigen Auslauf bekommen. Geöffnet ist dienstags, donnerstags, freitags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. An jedem ersten Sonntag im Monat werden außerdem Kaffee und Kuchen verkauft. Mit ihren Spenden unterstützen die Gäste die Arbeit des Heims.
Wer nach einem Spaziergang Rast sucht, findet sie aber auch im nahe gelegenen Naturfreundehaus, das auch einen kleinen Spielplatz hat.

Die Tierherberge nimmt vor allem Hunde aus dem Ausland auf und versucht sie an neue Halter zu vermitteln. Die Tiere haben oft unter schlimmen Zuständen gelebt und müssen erst wieder lernen, dass sie sich vor Menschen nicht mehr fürchten müssen.
Wer einen bestimmten Hund ausführen will, sollte zu den Besuchszeiten pünktlich da sein, denn die Tierherberge ist über die Grenzen Egelsbachs hinaus bekannt.

Getragen wird sie vom Verein Tierrettungsdienst Frankfurt. Der ist froh, das Heim weiterbetreiben zu können: In einem Rechtsstreit mit dem Landkreis Offenbach wurde jüngst ein Vergleich geschlossen. Eine Übersicht über die im Heim lebenden Hunde gibt die Internetseite www.tierherberge-egelsbach.de.

Zeitungsberichtcfi | 13.07.2013

Offenbach-Post (24.05.2013)

Durchbruch für die Tierherberge
Schließung erstmal kein Thema mehr

Egelsbach - Alle, die zur Tierherberge Egelsbach hielten, als deren Fortbestand am seidenen Faden hing, können sich auf die Schulter klopfen: „Wir können aufatmen“, verkündet eine durch und durch erleichterte Cornelia Finkbeiner, Sprecherin des Betreibervereins Tier-Rettungs-Dienst Frankfurt. Von Cora Werwitzke

Vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt haben der Verein und der Kreis Offenbach einen Vergleich geschlossen. Der ist bis Mitte 2015 gültig – bis dahin ist die Schließung ohne Wenn und Aber vom Tisch.

Vor Gericht ging es um die existenzielle Frage, ob die Tierherberge am Rande des Egelsbacher Flugplatzes gemeinnützige Tierschutzarbeit leistet oder gewerbsmäßigem Tierhandel ohne der dafür erforderlichen Betriebserlaubnis nachgeht. Hintergrund ist, dass die Herberge teils Tiere aus dem Ausland aufnimmt und gegen Entgelt vermittelt. „Wir erzielen nachweislich keine Gewinne“, unterstreicht Cornelia Finkbeiner.

Bauaufsicht hält bis Mitte 2015 die Füße still

Im Zuge eines fünfstündigen Erörterungstermins ließ sich das Gericht von der Argumentation des Tier-Rettungs-Diensts überzeugen, das Veterinäramt des Kreises erlitt eine Schlappe. Damit ist die Tierherberge rechtskräftig als Tierschutzeinrichtung anerkannt – das Amt muss nun die zuvor verweigerte Betriebserlaubnis ohne den Zusatz der Gewerblichkeit erteilen.

Wer die Berichterstattung über die drohende Schließung der Tierherberge verfolgt hat, weiß, dass es mit der veterinärrechtlichen Konfliktbeilegung nicht getan ist. Die Tierherberge war vor rund vier Jahrzehnten ohne Baugenehmigung errichtet worden. Zuletzt lagen Verein und die Bauaufsicht des Kreises im Dauerstreit um die Legalisierung der im sogenannten Außenbereich gebauten Hütten. Im schlimmsten Fall hätte zum 1. Oktober die Räumung gedroht.

Der gerichtliche Vergleich sorgt auch in dieser Hinsicht vorerst für Ruhe: Die Bauaufsicht hält bis Mitte 2015 die Füße still, im Gegenzug verpflichtet sich die Tierherberge, bis dahin die Voraussetzungen für eine genehmigungsfähige Bebauung zu schaffen oder auf ein Alternativgrundstück umzusiedeln.

Cornelia Finkbeiner spricht von einem Durchbruch: „Wir sind erleichtert, aber die Ärmel behalten wir gleich hochgekrempelt. Jetzt geht das Projekt ,Neubau Tierherberge‘ in die entscheidende Phase.“ Gespräche mit der Hessischen Flugplatz GmbH laufen bereits. Konkret ginge es um einen langfristigen Pachtvertrag für den aktuellen Standort. „Wir behalten aber auch die Suche nach einem neuen Grundstück im Auge.“ Bestenfalls, hoffen Finkbeiner und mit ihr alle Freunde der Egelsbacher Tierherberge, werde das Verfahren 2015 niedergelegt.