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Ein neues Zuhause

In diesem Bereich können Sie Berichte und Geschichten über unsere erfolgreich vermittelten Schützlinge nachlesen, die ein glückliches neues Zuhause gefunden haben.

Wenn Sie Ihren Bericht hier veröffentlichen möchten, so schreiben Sie uns eine E-Mail an info@tierherberge-egelsbach.de mit dem Betreff: Ein neues Zuhause.

Wir stellen Ihren Bericht dann hier ein (gerne auch mit einem Foto Ihres Schützlings).

Ein neues Zuhausecfi | 14.05.2013

Ein neues Zuhause für Mojo

Hallo an das Tierherberge-Team und an alle Tierfreunde,

ich wollte euch aus meinem neuen Zuhause grüßen!

Anfangs fand ich hier alles sehr gruselig.Ich habe mir dann einen schönen Platz auf der Couch gesichert, dort schlafe und entspanne ich, suche ihn aber auch immer wieder auf, wenn mir was noch nicht geheuer ist. Mein Körbchen nutze ich nur nachts.

Im Garten bewege ich mich sicher und ohne Angst, auch höre ich auf meinen Namen, wenn man mich ruft. Draußen wird es auch immer besser. Obwohl mir das Müllauto gestern einen ordentlichen Schreck eingejagt hat. Trotzdem werde ich jeden Tag mutiger!

Einen kleinen Freund habe ich auch schon gefunden, er kommt mich nun immer mal besuchen, hat mir schon gezeigt, wie das mit dem Löcherbuddeln geht und fordert mich zum Spielen auf! Da er so groß ist wie ich, klappt das prima!

Nur das Bällchenspielen finde ich irgendwie schwachsinnig. Zwar renne ich mit, aber warum genau, weiß ich nicht. Aber die Menschen und auch er freuen sich total wenn ich mitmache, so tue ich ihnen den Gefallen.

Ansonsten könnte ich nicht behaupten, dass man sich nicht gut kümmert. Manchmal wird mir die ganze Aufmerksamkeitsogar ein bisschen zu viel. Zum Glück merken sie es dann aber meist und lassen mich erstmal in Ruhe :-)


Es grüßt herzallerliebst, Euer Mojo


Ein Nachtrag von Mojos Familie:
Abgesehen von seiner Mail wollte ich Euch noch eine kurze Rückmeldung geben.

Ich muss sagen, dass wir etwas Angst hatten als es hieß er sei schon einmal vermittelt gewesen und wegen unruhiger Herumlauferei zurück gekommen.
Das können wir gar nicht nachvollziehen, da er das hier noch nicht einmal gemacht hat. Er chillt auf der Couch, am liebsten die ganze Zeit. Er macht genau das Gegenteil von dem, was wir erwarteten.

Ich kann nicht verstehen, wer diesen Hund wieder hergibt. Wir auf jeden Fall nicht mehr! Ganz liebe Grüße an alle, besonders aber an George und seine Mama! 

Liebe Grüße Nadja, Philipp & Mojo

Ein neues Zuhausecfi | 09.04.2013

Moni: Liebe auf den 2. Blick

Jetzt ist Moni schon 1 Jahr bei uns, aber wir erinnern uns gerne zurück:

»Der Hund hat einen viel zu großen Körper für diesen kleinen Kopf. Bei dem Hund passt ja nichts zusammen.« Das war der erste Eindruck von Normann, als er Moni das erste Mal sah.

Dann gingen wir 3 Gassigänger unsere Runde mit der kleinen Hündin. Am Anfang war sie noch sehr ängstlich und wollte eigentlich gar nicht laufen. Aber je öfter wie kamen und das war mehrmals in der Woche, eigentlich zu allen Gassigeherzeiten, ging es immer besser und Moni fasste Vertrauen zu uns. Moni freute sich schon total, wenn sie uns nur sah, sprang an ihrem Gitter hoch und begrüßte uns. Eigentlich waren unser Sohn und ich schon etwas traurig, den Hund immer wieder abgeben zu müssen. Nach einigen Wochen war dann die Entscheidung getroffen. Moni darf zu uns nach Hause. Und von da an, hat sie unser Leben total auf den Kopf gestellt.

Ist nichts mehr mit Ausschlafen: Pünktlich um 5 Uhr in der Frühe wird geweckt in Form von massenweise Hundeküssen. An Weiterschlafen ist da nicht mehr zu denken. So kann man wenigstens nicht mehr verschlafen. Um 6.15 Uhr geht es dann zum ersten Mal raus. Aber wehe, es ist nass oder es regnet. Das mag Moni überhaupt nicht. Nasse Pfoten, nasses Fell, Regen von oben: Nein, nein das geht gar nicht. Da wird schnell Pippi gemacht und ab wieder nach Hause, egal ob Frauchen noch weiterlaufen will oder nicht. Da setzt sich meistens der Terrierkopf durch. Auf der anderen Seite ja auch nicht so schlimm. Ich werde dann auch nicht so nass.

Nach 2 Wochen bei uns haben wir Moni dann auch schon von der Leine gelassen und es hat super geklappt und mit viel Übung und Leckerlies funktionieren auch die Kommandos. Es sei denn, Moni hat nach Terrierart keine Lust. Dann dauert alles halt etwas länger.
Am meisten Spaß hat sie, wenn sie mit ihren Hundefreunden durch die Felder jagen kann und an ihrem Ball, der bei allen Spaziergängen oder Ausflügen dabei sein muss. Dann ist es egal, ob es regnet oder eigentlich viel zu heiß ist. 
Ein ganz großes Abenteuer war der Opel Zoo, in den man auch Hunde mitnehmen kann. Da war viel los. Neue Gerüche, neue Geräusche. Einfach toll.

Besonders liebt Moni Spaziergänge im Wald. Wir fahren dann zur Mönchsbruchmühle und dann geht es durch das Naturschutzgebiet. Und wenn man Glück hat, kann man das Damwild beobachten. Monis Nase ist bei diesen Spaziergängen nur auf dem Boden zu finden. Überall Gerüche von Wildschweinen und dem Damwild und was sonst noch da rumkriecht. Oder wir machen die Wälder rund um Ober-Roden unsicher, wenn Nils bei der TS trainiert.

Aber am wohlsten fühlt sie sich zu Hause, wenn Herrchen da ist und auf dem Sofa liegt. Dann schmeißt Moni sich daneben und verlangt ihre Schmuseeinheiten, die dann auch schon länger andauern können. Eigentlich lässt sie ihn dann gar nicht mehr aufstehen. Pfote und Kopf liegen auf seinen Beinen oder sie rollt sich direkt in den Arm.

Alles in Allem: Wir mussten zwar unseren Tagesablauf komplett umstellen, damit der Hund ordentlich raus kommt. Aber wir haben es keine Minute bereut, diese einzigartige Hündin Moni zu uns zu holen. Sie ist eine richtige Bereicherung unserer kleinen Familie geworden und wir könnten uns ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen.

Jutta, Normann und Nils Rödling und  Moni

Ein neues Zuhausecfi | 24.03.2013

Kleiner Mann ganz groß

Wir kamen Ende September das erste Mal in die Tierherberge Egelsbach. Der Auslöser dafür war mein Mann, der mich schon über ein Jahr bekniet ob wir uns nicht einen Hund holen wollen. Anfangs war ich sehr skeptisch und wusste nicht, ob wir einer kleinen Fellnase überhaupt gerecht werden können. Wir haben zwar noch 2 Katzen aber die beschäftigen sich ja mehr oder weniger mit sich selbst und so ein Hund ist schon etwas anspruchsvoller. Wir stöberten dann im Internet nach Tierheimen in der Umgebung und stießen auf die Seite der Tierherberge. Ich stand zu diesem Zeitpunkt in der Küche, als mein Mann ganz aufgeregt rief: "Schatz, komm mal schnell"! Ich lief zu ihm und er zeigte mir das Bild eines Hundes, der aussah wie ein zerplatztes Sofakissen. Sofort waren alle Zweifel verweht und wir riefen in Egelsbach an und machten uns kurze Zeit später auf den Weg um Freddy kennen zu lernen.

Als wir dort ankamen wurden wir von vielen anderen Fellnasen freudig begrüßt, doch wir wollten nur unseren Freddy sehen. Dann wurde uns gesagt, dass er beim Hundefriseur war, da sein Fell so verfilzt gewesen sei und dass er jetzt etwas anders aussah als auf dem Foto. Dann kam eine Pflegerin mit einem kleinen Knäuel aus Fell und einer zuckersüßen Nase auf dem Arm zu uns und legte mir Freddy in den Arm. Ich hatte in diesem Moment stark mit dem Tränen zu kämpfen und wollte den Kleinen nie mehr loslassen.

Dann durften wir das erste mal mit ihm auf die Wiese gehen, was sich leider als nicht so einfach herausstellte. Er war so ängstlich, dass er sich auf den Rücken schmiss und unter die Autos kroch, um sich zu verstecken. Das mit anzusehen, brach mir das Herz und mein Mann und ich beschlossen, das wird unser neues Familienmitglied. Um seine Angst abzubauen, kam ich nun jeden Tag außer Montag und Mittwoch in die Tierherberge und nahm Freddy mit raus zum Kuscheln und für die ersten Gehversuche. Ich kam 3 Wochen lang zu unserem geliebten kleinen Kerl und eines Tages als ich ihn besuchen kam wurde ich schwanzwedelnd begrüßt. Mir standen vor Freude die Tränen in den Augen und es war schlimm für mich ihn noch nicht gleich mit nach Hause nehmen zu können. Nach 1 1/2 Wochen hatte er so viel Vertrauen zu meinem Mann und mir gefasst, dass er sich getraute, einige Schritte zu gehen (das war vielleicht ein Erfolgserlebnis).

Mitte Oktober war es endlich soweit, wir haben Freddy abgeholt und mit nach Hause genommen. Die Autofahrt verbrachte er auf meinem Arm  und er war ganz friedlich und schaute aus dem Fenster. Endlich angekommen, trugen wir ihn in die Wohnung und er wurde von den Katzen freudig begrüßt. Das war ihm aber nicht so ganz geheuer und er versteckte sich zunächst unter unserer Sitzbank. Wir ließen ihm die Zeit, die er brauchte, stellten ihm Futter in Reichweite und zeigten ihm seinen Platz am Fenster, wo er einen Tollen Ausblick auf die gesamte Straße und unsere Nachbarn hat. Wir gingen auch an diesem Tag mit ihm nur kurz vor die Tür, da er so große Angst hatte und wir ihn nicht zwingen wollten. Wir waren mit ihm bei unserem Tierarzt weil er nicht so richtig fressen wollte und der stellte eine Vereiterung der Zahntaschen fest und sie mussten 3 Zähne ziehen. Sie haben auch gleich den Zahnstein entfernt und seit dem frisst er uns die Haare vom Kopf. Ich hatte oft Bedenken ob es ihm bei uns gefällt, ob wir ihm ein schönes Zuhause bieten können und ob er sich bei uns wohlfühlt. Der kleine Knopf war noch so sehr verängstigt, dass ich mich fragte, ob wir das Richtige getan hatten.

Doch kommt Zeit, kommt Rat. Es dauerte nicht mehr  lange und er wedelte wie verrückt mit dem Schwanz, wenn er meinen Mann oder mich sah. Er fing an mit uns zu kuscheln und ließ sich sogar am Bauch kraulen, was ja ziemlich viel Vertrauen erfordert.
Die Ausflüge wurden von Tag zu Tag länger und Freddy fing bereits nach 3 Wochen an sein Revier zu markieren. Alle Regeln, die wir aufgestellt hatten, hat er geschafft, außer Kraft zu setzen. Er hat uns voll um seine Pfote gewickelt. Mittlerweile besteht sein Tagesablauf im wesentlichen aus 4 Dingen: Schlafen, Fressen, Schmusen und Gassigehen. Auf seiner Decke darf auch die erlegte Plüschente nicht fehlen, die bekuschelt er ja zu gerne. Er läuft sogar alleine mit der Leine hinter uns her und blüht hier richtig auf. Auch in unserer Nachtbarschaft ist er schon sehr bekannt und beliebt. Alle sagen, was das doch für ein süßer Hund ist und nicht selten wird Freddy noch für einen Welpen gehalten.

Wenn ich unserem kleinen Schatz heute in die Augen schaue und alles Revue passieren lasse, war es die beste Entscheidung seit langem, ihm ein neues Zuhause zu geben und wir können uns ein Leben ohne unseren Freddy nicht mehr vorstellen. Alexander Speer und Sabrina Schäfer-Speer

Ein neues Zuhausecfi | 22.03.2013

Ein Zuhause für Canello

Hallo an alle Tierretter,

mein Name ist Canello ich bin ein echter Griesche (das sagen die Großen immer so; liegt das daran, dass sie aus Hessen kommen?) und ich lebe jetzt bereits seit fast 7 Jahren bei meinem Rudel und es war nicht immer ganz leicht mit mir. Ich erzähle euch mal meine Geschichte:Im Jahr 2006 fing mein Leben in Deutschland an. Ich kam nach Egelsbach, weil mich mein griechischer Besitzer nicht mehr haben wollte. Überglücklich glaubte ich bereits meine Familie gefunden zu haben und wollte mich von meiner besten Seite präsentieren. Als mein neues Rudel am ersten Tag nach über 9 Stunden Abwesenheit noch immer nicht zurück war wurde ich dann doch etwas panisch und habe ihnen, ganz ohne böse Absicht, die komplette Wohnzimmereinrichtung kaputt gemacht. Die haben dann gar nicht lange gefackelt und mich direkt wieder nach Egelsbach zurück gebracht. Ich war furchtbar enttäuscht und traurig zugleich.

Zum Glück hatte sich jedoch eine tolle Pflegerin gemerkt, dass wenige Tage zuvor andere Hundefreunde vor meiner Box standen, welche mich bei meinem glamourösen Gastauftritt bei "Herrchen gesucht" gesehen hatten. Zugegeben, die verstehen echt was davon, wie man einen so tollen Kerl wie mich richtig präsentiert.Nach einem Telefonat, wenigen Überlegungen und einigen Tagen später war ich richtig aufgeregt, als mich mein neues Herrchen endlich abholen kam. Er hatte gleich Verstärkung mitgebracht und somit saßen wir dann zu dritt im Auto. Welch Frechheit, dass ausgerechnet ich ganz hinten sitzen sollte. Das habe ich mir natürlich gar nicht erst gefallen lassen und bin ohne Weiteres über die Rückbank nach vorne gesprungen. Man, war das eine Fahrt. Heiser und völlig erschöpft kam ich in meinem neuen Zuhause an.

Leider konnte ich mich dennoch nicht von meiner Schokoladenseite präsentieren, denn meine größte Angst war das Alleinsein. So bellte ich die ganze Nachbarschaft zusammen. Eines Tages wollte eine Frau sogar den Tierschutz alarmieren. Dabei musste ich doch nur erst lernen, dass mein Rudel immer wieder zu mir zurückkommt. Dass die Großen immer so einen Stress machen müssen, oder?

Mein Rudel war eigentlich auch gar nicht lange weg, aber ich hatte einfach so furchtbare Angst, dass sie mich zurück lassen würden. Und da ich das Autofahren genauso wenig leiden kann wie das Alleinsein, konnten sie mich nicht einmal mitnehmen, obwohl sie das sehr gerne gemacht hätten. Als ich nach 3 Monaten immer noch so viel gebellt hatte und auch nachts keine Ruhe gab hat mein Frauchen dann mit mir geschimpft und gesagt, dass ich zurück nach Egelsbach muss, wenn ich nicht endlich kapiere, dass sie es ernst mit mir meinen. Das war ein ganz schöner Schock, aber da ich sie wirklich lieb gewonnen hatte, beschloss ich, mein Frauchen beim Wort zu nehmen. Und tatsächlich, sie kommen seit 7 Jahren jeden Tag zu mir zurück und wenn mein Herrchen abends von der Arbeit kommt, dann hüpfe ich vor lauter Freude manchmal auf die Couch, obwohl ich das ja eigentlich gar nicht darf. Aber jetzt haben die Großen so einen coolen Kuschelteppich gekauft und da kann ich abends richtig gut drauf schlafen und schnaaaaaaaaaaarchen!!!

Ach, man hat es schon nicht ganz leicht mit seinem Rudel. Neulich habe ich versucht, wie einer der Großen auf Toilette zu gehen. Das war eine Nacht und Nebel Aktion, das kann ich euch sagen. Aber da es so dunkel war habe ich erst am nächsten Morgen entdeckt, dass mein Häufchen nicht in der Toilette, sondern genau davor gelandet ist. Da hatten wir wieder Ärger mein Rudel und ich, was muss mein Frauchen da auch reintreten? Ist das denn verboten für Hunde auf die Toilette zu gehen?

Jetzt haben wir so eine Art Abkommen. Die Großen sagen zwar immer, dass sie die Chefs sind, aber insgeheim weiß ich, dass ich das Sagen habe und um sie nicht zu enttäuschen, lasse ich sie auch in ihrem Glauben. Ich habe wirklich gelernt allein zu sein und ich bin froh, dass mein Rudel mich nicht aufgegeben hat. Und wisst ihr was? Seit kurzem habe ich sogar einen Freund. Mein Freund Hase wohnt aber leider im Keller und wir können nur manchmal zusammen schmusen. Aber darauf freue ich mich immer sehr und dann feiern wir eine große Party. Es ist ein bisschen ärgerlich, dass ich noch keine Türen aufmachen kann, denn sonst würde ich Hase einfach mal mit auf einen Ausflug nehmen.

Seitdem ich hier wohne bin ich nämlich schon ganz schön oft unterwegs gewesen, ganz auf eigene Faust versteht sich und mittlerweile kenne ich schon mehr Kühlschränke und Wohnzimmer von innen, als mein ganzes Rudel zusammen. Aber die Nachbarschaft ist echt ganz schön in Ordnung und da ich bis jetzt immer Glück hatte, ist auch noch nie wirklich was passiert. Zugegebenermaßen, machmal ist mir ganz schön schlecht wenn ich zurück komme. Aber habt ihr schonmal gesehen, was die Großen an Weihnachten alles in ihren Kompost werfen? Ein wahres Festessen -  da kann ich doch nicht nein sagen!

An alle Hundefreunde da draußen, bitte seid geduldig mit eurem besten Freund. Wenn mein Rudel nicht so um meine Liebe gekämpft hätte, so wäre ich heute bestimmt ein gebrochener und sehr einsamer Hund. Ich bin mir sicher, dass ich einen weiteren Abschied nicht verkraftet hätte. Ich habe ein tolles Zuhause gefunden und drücke meinen Kumpels in Egelsbach und auf der ganzen Welt die Daumen, damit auch sie so ein tolles Rudel finden wie ich.So, jetzt muss ich mal wieder nach den Großen schauen, ohne mich läuft hier nämlich gar nichts!

Liebe Grüße, euer »Griesche« Canello.

Ein neues Zuhausecfi | 26.09.2011

Fee von Lohberg, ehem. Faith

Hallo allerseits,
 
ich heiße jetzt Fee vom Lohberg (vormals Faith) und wohne seit über zwei Monaten in Nieder-Ramstadt.
 
Auf dem Foto seht ihr mich rechts neben meiner neuen Freundin Anny, die gerade sehr müde ist. Wir belagern nun gemeinsam
das Sofa und die anderen müssen unten auf dem Teppich sitzen. Pech, weggegangen - Platz gefangen... so geht das hier!

In einer Woche wurde ich stubenrein und habe gelernt, wie man unfallfrei eine Treppe rauf und wieder runter kommt.
Hier gibt es viel Neues zu sehen und zu lernen, auch wird man oft gestreichelt und geknutscht. Sogar gebadet und gebürstet wurde ich schon, bin nun mächtig flauschig und frisch.  Da ich ein Windhund -Mix bin, bekomme ich nun zwei maßgeschneiderte Windhundgeschirre, voll schick!  Der Gen-Test wird demnächst verraten, welche Rassen in mir stecken! Egal, ich lasse mich trotzdem auf dem nächsten Windhund-Festival blicken. Dort werde ich nochmals vermessen und bekomme einen Regen- und einen Wintermantel, da wir Windhunde es kuschelig mögen!

Ich kenne mittlerweile alle Nachbarhunde und mit einigen laufe ich auch schon meine Wald- und Wiesenrunden. Da ich immer sehr nett und freundlich bin, mögen mich alle sehr.  Ich liebe hohe Wiesen und bekomme stets minutenlange Rennanfälle, allerdings noch an der Schleppleine!

Ach, noch eine Bitte an Tierheim-Hundeinteressenten: Bitte gebt nicht gleich auf, wenn es nicht so läuft, wie ihr euch das vorgestellt habt. Wir Tierheim-Hunde brauchen oft ein bisschen länger. Das macht Mühe, ist aber der Mühe wert, da wir es euch um ein Vielfaches zurück geben mit Treue, Anhänglichkeit und viel Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe!
 
Eure Fee vom Lohberg
 
 
(von Marlies Winkelmann-Steinert, Mühltal)