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Ein neues Zuhause

In diesem Bereich können Sie Berichte und Geschichten über unsere erfolgreich vermittelten Schützlinge nachlesen, die ein glückliches neues Zuhause gefunden haben.

Wenn Sie Ihren Bericht hier veröffentlichen möchten, so schreiben Sie uns eine E-Mail an info@tierherberge-egelsbach.de mit dem Betreff: Ein neues Zuhause.

Wir stellen Ihren Bericht dann hier ein (gerne auch mit einem Foto Ihres Schützlings).

Ein neues Zuhausecfi | 18.11.2013

Kleiner Feigliing

Liebes Team von der Tierherberge Egelsbach,

der »Kleine Feigling« ist nun schon ein Jahr bei uns und wir möchten euch mal erzählen, was aus ihm geworden ist.

Also erst mal ist er noch ein ganzes Stück gewachsen, so dass man das Kleiner aus dieser Sicht durchaus streichen kann.

Zum Feigling lässt sich sagen, dass sich auch hier extrem viel verändert hat, obwohl er seinen Namen behalten hat und in manchen Fällen auch noch verdient.

Als wir ihn vor im Juni 2012 zu uns geholt haben, sind wir davon ausgegangen, dass wir in wohl sehr lange an der Leine spazieren führen werden, da er auf der Hundewiese sehr viel Angst vor den anderen Hunden hatte. Da er immer panisch losrannte und dabei auch uns vollkommen ausblendete, haben wir es zu Beginn mit einer langen Schleppleine probiert. Dies erwies sich als perfekte Lösung, da er so ausweichen aber nicht panisch davon rennen konnte. Außerdem hat es eine positive Auswirkung bis heute. Feigling kennt immer noch den Unterschied zwischen Leine am Geschirr (ich darf schnuffeln und gucken) und Leine am Halsband (ich muss brav nebenher laufen).

Nachdem wir uns dann irgendwann doch getraut haben, ihn laufen zu lassen, ist natürlich passiert, was passieren musste: Er haut vor drei Hunden ab, reagiert überhaupt nicht mehr auf uns und rennt auf die Straße. Obwohl es ein äußerst schwach befahrener Weg war, kam natürlich in diesem Moment ein Auto. Die Fahrerin, die selbst einen Hund im Auto hatte, konnte Gott sie dank noch rechtzeitig bremsen und hatte als Hundebesitzerin sehr viel Verständnis. Alles war noch mal gut gegangen! Der Schock saß bei uns tief, so dass eigentlich wir in den nächsten Tagen die Feiglinge waren.

Unser Hund reagierte ganz anders. Er rannte ein paar Tage später zu zwei dieser drei Hunde hin und von da an waren die drei beste Freunde. Er hat sie dann noch einmal kurz in ihre Schranken gewiesen, als sie ihm ein bisschen zu wüst wurden, aber sonst verstehen sie sich seit diesem Zeitpunkt blendend. Wir treffen uns jeden Tag mit einer Gruppe von 3-6 Hunden zum Toben auf der Hundewiese, wobei Feigling einen ganz speziellen Freund hat.

Feige ist er nur noch in Alltagssituationen, die ihm unheimlich sind. Während er früher vor jedem Bodengitter Angst hatte, sind es heute nur noch Dinge wie U-Bahn-Stationen-betreten. Hier üben wir noch fleißig. Wenn man viel Geduld hat, kann man bei diesem Hund viel erreichen.

Um die Bindung zwischen uns zu festigen, haben wir ziemlich schnell beschlossen, uns in einer Hundeschule anzumelden. Eigentlich sollte es nur ein Grundkurs sein, um die nötigen Grundlagen zu schaffen. Allerdings hat das gemeinsame Üben sowohl uns, als auch dem Hund so viel Spaß gemacht, dass wir gleich den Fortgeschrittenen-Kurs 1 angehängt haben. Da sich Feigling zwar als kleiner Witzbold, aber trotzdem sehr gelehrig entpuppte, durften wir den Fortgeschrittenen-Kurs 2 überspringen und sind jetzt im sogenannten Top-Team, an dem wir jede Woche mit Begeisterung teilnehmen.

Obwohl Feigling allein bleiben kann, darf er seit ein paar Monaten an den Tagen an denen wir beide arbeiten (jede zweite Woche), in eine Hundetagesstätte. Das ist für ihn das Größte. Statt allein zu Hause liegen, den ganzen Tag mit anderen Hunden spielen. Die Herzen der Betreuer hat er mit seiner charmanten Art natürlich auch sofort erobert. Zu Hause ist er ein eher ruhiger Hund, der gern schläft und kuschelt, Hauptsache gemütlich!

Bei aller Freude über diesen tollen Hund bleibt doch ein kleines Manko, an dem wir aber auch fleißig arbeiten. Feigling ist der Meinung, er sei in Wachhund, der unsere Wohnung verteidigen muss. Besuch geht in seinen Augen ja mal gar nicht. Während Frauen nach anfänglicher Aufregung einigermaßen geduldet werden, müssen Männer, wenn sie nicht schnell genug gehen durch ein dezentes Zwicken in die Wade etwas beschleunigt werden. Aber wir denken, dass wir dieses Problem im Laufe der Zeit auch noch in den Griff bekommen. Auch unser Hundetrainer ist da sehr zuversichtlich.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir vor einem Jahr mit eurer Hilfe unseren Traumhund gefunden haben, ohne den wir uns unser Leben gar nicht mehr vorstellen können.

Vielen herzlichen Danke Heike & Jens

Ein neues Zuhausecfi | 18.11.2013

Ein Zuhause für Jill

Hallo liebes Tierherberge Team!

So, jetzt möchte ich mich bei euch mal melden und sagen wie gut es mir in meinen neuen Zuhause geht....am Anfang war alles ziemlich neu für mich,  besonders das Autofahren finde ich nicht so toll, da mus ich mich erst noch dran gewöhnen aber mein Schlafplatz ist dafür echt klasse... und im Haus habe ich ganz viele Freunde gefunden, mit denen ich viel spiele.

Mein Frauchen ist sehr oft auf dem Fussballplatz mit mir und dort ist es super... ganz viele andere Hunde, mit denen ich immer herumtollen kann. Daheim geniesse ich die Ruhe und schlafe noch viel, ich mus ja noch wachsen...
Beim Friseur war ich auch schon gewesen, das Kãmmen fand ich echt toll, nur das Baden war mir nicht so geheuer, aber jetzt seh ich schick aus und  frisch für meine Freunde.

Ich habe sogar eine eigene Hundetrainerin, die ist total lieb und hat immer Leckerlies wenn ich was brav mache. Ich lerne schnell und habe mir auch schon den Chefsessel von meinem Herrchen angeeignet.
Meine Tierärztin habe ich auch schon kennengelernt, die ist total nett und hat mit mir gespielt. Im Ganzen geht es mir richtig gut und ich bin froh, so ein schönes Zuhause gefunden zu habe. 

So, und jetzt muss ich eine Runde schlafen, dass ich wieder fit bin, für meinen nächsten Spaziergang.  Grüsst mir meine Freunde aus der Tierherberge.

Eure Jill


Hallo liebes Team,

jetzt ein paar Worte von mir, als stolze Hundebesitzerin.

Jetzt ist Jill 3 Wochen bei uns, am Anfang war alles ziemlich aufgregend, aber mittlerweile kommt der Alltag und wir haben uns sehr an Jill gewöhnt. Sie ist so eine liebe Maus und wir können uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen, so ein braver Hund. Sie hört, wenn man ihr was sagt und ist sooooo lieb; nur grosse Männer, die mag sie gar nicht, vor denen hat sie Angst.
Aber wir zeigen ihr, dass wir da sind für sie und sie keine Bedenken haben muss.

Jill schläft viel und wenn es regnet möchte sie gar nicht raus, lach....sie verträgt sich mit jedem Hund und sogar mit Katzen...im Grossen und Ganzen ist Jill ein Traumhund. Besonders unsere Socken liebt sie und die Fussballstutzen von meinem Sohn, diese klaut sie immer aus der Sporttasche und schleppt sie in ihr Körbchen, lach....

Wir bedanken uns ganz herzlich, dass wir so einen tollen Hund bei uns haben und spüren jeden Tag wie dankbar Jill ist das sie bei uns ist. 
Wir wünschen euch alles Gute und dass noch ganz viele Hunde ein schönes Zuhause finden.

Danke und liebe grüsse an das ganze Team,

Eure Angelika Assmuss und Familie   

Ein neues Zuhausecfi | 18.11.2013

Handikap ?! Kein Problem !

Liebes Tierherberge Team!

Vor mehr als 9 Monaten kamen wir eigentlich nur zum schauen in die Tierherberge, nach dem wir 4 Wochen zuvor den schmerzlichen Abschied von unserer 16 jährigen Hündin Tascha verkraften mussten.

Schon im Internet ist sie uns aufgefallen, diese lieben Augen, der typische "Straßenhund" Blick und auch ihr Handikap war gleich zu sehen.
Aber das hat uns nicht interessiert! Es war bei den Kindern und mir Liebe auf den ersten Blick, nur unseren Mann und Papa mussten wir noch ein wenig überzeugen.
Als Erstes machten wir einen Besuch ohne unser Familienoberhaupt, und waren sofort von Chirina begeistert! Sie war noch süßer und noch liebevoller als wir dachten!

Herzlich wurden wir empfangen und man konnte es kaum glauben, dass wir uns wirklich für die gehbehinderte Chirina interessieren.
Aber JA!!! wir wollten Chirina unbedingt live sehen.....

Es war bitter kalt und sie lag in ihrem Körbchen in dem kleinen Häuschen.....als wir sie ansprachen hob Chirina den Kopf und hatte unser Herz im Sturm mit nur einem Blick erobert! Meine Kinder und ich wussten, dass Chirina einfach perfekt für uns ist!

Beim zweiten Besuch konnten wir dann auch unseren Mann und Papa von ihr überzeugen, besser gesagt hat sie ihn von sich selbst überzeugt!
Nur eine Nacht mussten wir über die Entscheidung schlafen, dann wussten wir alle das wir Chirina in unserer Familie haben wollen.

Als wir mit Chirina zu Hause ankamen, war uns klar das sie Zeit braucht um vertrauen zu fassen. Gleich von Anfang an hat sie den Platz auf dem Teppich vor unserem Couchtisch für sich in Beschlag genommen! Bis Heute hat sich nichts daran verändert, mit dem kleinen Unterschied das sie jetzt noch weiches Kissen unter sich hat! Schneller als gedacht hat sich Chirina eingewöhnt, und fühlt sich mittlerweile pudelwohl bei uns!

Trotz ihres Handicaps braucht Chirina viel, viel aber auch wirklich viel Bewegung. Große Runden übers Feld müssen mindestens zweimal am Tag sein damit unsere kleine Madame Hinkebein ;-) sich auspowern kann.
Mittlerweile auch ohne Leine, liebt sie es mit ihren Freunden herum zu tollen und zu spielen. Dabei benutzt Chirina auf weichem Erdboden auch ihr behindertes Bein immer öfter!
Eins ist uns immer sicher, wenn wir mit Chirina unterwegs sind werden wir immer aber auch wirklich immer angesprochen, ob unser Hund sich verletzt hat!?
Die Frage: "na was hat den die kleine, hatte sie einen Unfall?" bekommen wir mehrmals täglich gestellt! Und dann können wir immer mit großem Stolz sagen, dass sie so geboren ist und ihr ihre Behinderung deshalb überhaupt nichts ausmacht!
Und uns erst Recht nicht!

Wir hoffen das Chirina mindestens genauso lange bei uns bleiben wird, wie unsere Tascha.....

Viele liebe Grüße
Esther, Lea, Bela, Jonas & Chirina

Ein neues Zuhausecfi | 18.11.2013

Rita (ehemals Rihanna)

Am  21.Februar 2013 kam mein großer Tag.
Ich, als (angeblich) 9 jährige, rumänische Straßenhündin, wurde von meinem Frauchen und dem Labrador Noah ausgesucht und durfte umziehen.

Zuhause angekommen wurde ich erst mal meinen furchtbaren Namen los und höre jetzt auf Rita. Anfangs waren mir Fliesen und Parkett unheimlich und ich wusste gar nicht, wie ich mich darauf bewegen sollte… Frauchen legte Teppiche aus und mit der Zeit gewöhnte ich mich daran auch ohne Teppiche darüber zu laufen.Mit meinem neuen Freund Noah verstand ich mich von Anfang an gut. In den ersten Tagen nach meiner Ankunft musste ich erst mal viel schlafen und mich von dem ganzen Stress ( ja, wenn alles neu ist, ist das Stress) erholen.
 
Mittlerweile ist es hier super! Ich gehe gerne lang spazieren, spiele und renne, schmuse gerne und bin auch zu Besuch immer nett.

Vielleicht sollte ich mir noch abgewöhnen, Essen zu klauen, so zB. 250g rohes, halbgefrorenes Hackfleisch, ein 500g Brot (auch halbgefroren), beides gefunden auf der Arbeitsplatte in der Küche, oder gerne auch mal ein Stück Kuchen.
Frauchen schimpft dann zwar, muss aber dabei lachen, also denke ich, dass es nicht schlimm ist;) Generell lacht Frauchen viel, wenn sie mit mir zusammen ist, besonders wenn ich mich auf dem Rücken kugel und dabei grunze.
 
Ich glaube, ich habe es hier gut getroffen und werde nicht mehr zurückkommen.

Danke an die Tierherberge Egelsbach für die Chance meines Lebens… 

Ein neues Zuhausecfi | 18.11.2013

Grüße von Boomar

Hallo ihr Lieben,
 
ich bin´s Boomar!! Ich wollte mich ja die ganze Zeit schon mal wieder bei euch melden, aber es war doch für mich und auch mein neues Herrchen und Frauchen sehr aufregend und spannend alles in letzter Zeit.
 
Mir geht es hier sehr gut! Ich kann immer besser an der Leine laufen...dies verdanken wir auch der Mithilfe einer Hundetrainerin...sie hilft uns dreien sehr. Ich genieße die gemeinsame Zeit mit meinen Herrchen, bin aber auch nicht traurig wenn sie mich mal ein paar Stunden alleine daheim lassen. Ich kann es mir hier auch alleine sehr gemütlich machen...allerdings finden es meine Herrchen nicht so schön, wenn ich mich immer wieder auf die Couch lege wenn sie nicht da sind. Ich mache das jetzt nur noch dann, denn wenn sie da sind, schmeißen sie mich sowieso wieder runter. Was ein Stress...dann mache ich es eben heimlich. Aber so richtig böse können sie mir nicht sein...
Anfangs hatte ich hier gleich eine Erkältung, aber kein Wunder bei dem Wetter. Beim Tierarzt war ich sogar auch schon. Ich habe hier ein so schönes, gemütliches Bett, da halte ich mich sehr gerne auf. Aber bei meinem Frauchen bin ich schon offener. Wenn sie in der Wohnung "unterwegs" ist laufe ich ihr dann doch immer mal hinterher, da habe ich gar keine Angst mehr. Wenn sie im Arbeitszimmer ist, dann lege ich mich oft auch dazu um ihr Gesellschft zu leisten, ich glaube das gefällt ihr auch. Vor meinem Herrchen habe ich wahnsinnigen Respekt, wenn er da ist dann bleibe ich lieber in meinem Bett. Wenn er zu mir kommt hebe ich das Pfötchen. Sobald er nicht in der Wohnung ist schlendere ich durch diese und schaue mich um bzw. schaue was Frauchen so macht. Wenn beide weg sind und dann einer wieder zurück kommt, dann freue ich mich sehr und warte an der Tür. Derjenige wird von mir ganz besonders herzlich begrüßt. Der nächste ist dann nicht mehr ganz so interessant, aber natürlich ist es schön, dass das Rudel dann komplett ist.Herrchen war schon ein paar Mal mit mir joggen. Das war vielleicht anstrengend sag ich euch! Puuhh...anfangs hatte ich gar keine Lust mitzulaufen. Wie anstrengend, aber wenn ich dann mal so schön drin war dann fand ich es toll!! Hoffentlich macht Herrchen das jetzt ein paar Mal die Woche mit mir.
Was gibt es noch zu berichten...?! Eigentlich gar nicht so viel...ach doch. Ich habe immer noch ziemliche Angst vor Geräuschen, bin ja sowas von schreckhaft! Und wenn wir dann mal zur Post oder so laufen und da so viel los ist, Menschen, Verkehr...da bin ich total unentspannt. Warum können wir denn nicht immer bei uns in der Spielstraße und im Wald rumlaufen? Wozu brauchen wir denn so einen Stress?! Aber meine Herrchen haben da immer mal was zu tun und meinen sie könnten mich dran gewöhnen wenn ich da immer wieder mitkomme...ich weiß ja nicht. Ich gebe mir Mühe, damit sie zufrieden sind.
 
Ich hab euch da mal zwei Bilder angehängt. Allerdings muss ich sagen, dass ich finde, dass das mit den Fotos völlig überbewertet wird. Ich schaue daher nicht gerne in die Kamera und meine Herrchen finden das etwas schade. Vielleicht lasse ich irgendwann mal lieber ein Video von mir drehen - das schicke ich euch dann natürlich gleich meine lieben Freunde :-).
 
Machts gut, ich drücke euch fest die Pfoten, dass es mit der Herberge weitergehen kann und natürlich dass viele von euch das Glück haben auch bald ein tolles Zuhause zu finden.
 
Liebe Grüße, Boomar