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von Claudia Behrens am 03.10.2011 um 09:26

Wichtig ist langfristig Aufklärung und Hilfe vorort in den jeweiligen Ländern. Kastrationsprojekte, Verbot von Kettenhaltung, Tierschutz als Schulfach, solche Sachen eben.
Das dauert aber Jahre, und inzwischen geht das Leiden der Tiere erstmal weiter.
Jeder gerettete Hund zählt, ich spreche von seriösen Vereinen.
Ich selbst habe eine wkw Gruppe für Handicap Hunde, dort finden sich auch ganz viele tolle Hunde, schaut gerne mal rein !

von erik am 02.10.2011 um 22:37

und wer trifft den hier die auswahl welcher Hund
darf hier her ???
groß, klein ,schnell vermittelt. ???

ich sehe immer öffter nur noch kleine oder mittelgroße Hunde .
Woran liegt das ?



von erik am 02.10.2011 um 20:37

deine smilys finde ich fehl am platz
denk mal nach
und denk dabei an die anderen Hunde ``aus dem Ausland`` die dort noch sitzen.

Was hast du damit verändert ???????

von Nathalie am 01.10.2011 um 17:11

Liebe Claudia
Danke für Deinen Beitrag und den Link der armen Italienhunde aus den Canilen .Habe dort schon reingeschaut,und werde demnächst eine kleine Spende für einen der Nothunde überweisen.
Es werden Tierheime und Orgas gesucht(steht unter "wie Sie helfen können"),die Übernahmemöglichkeiten hätten ...habe ein klitzekleines Fünkchen Hoffnung..vielleicht hätte Tierherberge Egelsbach einige Plätzchen frei und nimmt Kontakt auf ...das wäre so schön...
*träum*

von erik am 01.10.2011 um 17:07

Irene

damit hast du aber in dem Land nichts verändert
sondern nur für den einen Hund.

von Irene am 01.10.2011 um 15:33

Herzlichen Dank für meinen tollen Hund aus Rumänien, den ich 2007 bei euch geholt habe. Habe selten einen so sozialverträglichen Hund erlebt, und ich hatte schon sehr viele Hunde, Würde mir jederzeit wieder einen Hund "aus dem Ausland" holen.

von erik am 01.10.2011 um 12:55

schon klar
es muß sich vor Ort mehr ändern
in diesen Ländern.
Man hilft zwar den einzelnen Hunden
aber das ist doch nicht die Lösung .
man kann sie ja nicht alle hier her bringen.


nicht falsch verstehen.




von Claudia Behrens am 01.10.2011 um 07:06

Situation in Italien


In Italien ist Hundeleid oft nicht offensichtlich. Es spielt sich meist im Hinterland ab, jenseits bunten touristischen Treibens. In ihrem Bericht über den Tierheimalltag in Süditalien (siehe PDF-Download unten) beschreibt Claudia das Geschehen aus eigener Erfahrung und berichtet über Ergebnisse ihrer Recherchen und Befragungen Beteiliger.



Seit 1991 dürfen per Gesetz eingefangene Hunde nicht mehr eingeschläfert werden. Dieses, von Tierschützern lange erwartete Gesetz zeigte schnell seine Schattenseiten, weil die vorhandenen Auffanglager (canile) der nun einsetzenden Flut aufgelesener Hunde nicht mehr Herr werden konnten.



Schnell entwickelte sich daraus ein florierendes Geschäft privater Firmen, da der italienische Staat die Canilebetreibern finanziell unterstützt und die Gemeinden für jeden Hund pro Tag zwischen einem und vier Euro zahlen. Bei 500 Hunden sind das bis zu 2.000 Euro am Tag und 60.000 Euro im Monat. Eine lukrative Sache für die Betreiber, denen jeglicher Tierschutzgedanke fremd ist. Je mehr Hunde - desto höher der Verdienst. Je niedriger die Ausgaben - desto höher der Gewinn. Damit waren die Hundehöllen besiegelt. Selbstredend, dass das Geld der Gemeinden zum großen Teil nicht für die adäquate Unterbringung und Versorgung der Hunde aufgewendet wird.



Trostloses Dahinvegetieren in kahlen, nackten, ungepflegten Zwingern, die sie nie mehr verlassen werden, in Dreck und Gestank, ohne jegliche Zuwendung, ohne Abwechslung, Ansprache oder Auslauf. Krankheiten werden oft nicht behandelt, Verletzungen werden nicht versorgt. Mit viel Glück gibt es zumindest regelmäßig Futter und Wasser, jeden Winter jedoch verenden viele der Hunde elend durch Erfrieren oder Verdursten, weil das in Eimern zur Verfügung gestellte Wasser zugefroren ist.


www.hundehilfe-italien.com

von Nathalie am 30.09.2011 um 23:43

@ Erik: Warum Tiere aus dem Ausland !
hier ein Link von vielen:
http://www.rita-and-dogs.npage.de/

Das ist ein offener Brief eines"Perrera-Arbeiters"(Tötungsstation)...
...und nun möchte ich Euch etwas über die Euthanasie schreiben,für all die,die noch nicht erlebt haben,wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus dem Zwinger geholt,sie denken,dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz,bis wir in "den Raum"kommen,dort bremst jeder Hund ab..Ich bin davon überzeugt,dass sie den Tod und aller verlorenen Seelen riechen,die dort sterben mussten.Es ist seltsam,aber es passiert mit jedem von ihnen.
Der Hund wird von 2 Menschen gehalten,je nachdem wie nervös oder groß das Tier ist.Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein TA den Sterbeprozess einleiten.Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht und eine Dosis einer "pinken Sobstanz" injiziert.Hoffentlich ist dein Haustier nicht scheu,wenn es von mehreren gehalten wird.Ich habe Hunde gesehen,die sich die Kanüle rausgerissen und in ihrem Blut gebadet haben,begleitet von lautem Weinen und Schreien.Viele schlafen nicht ein,sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.
Zwischen 9 und 11 Millionen sterben weltweit jeden Tag in den Perreras ..

2.Viele Hunde in Tierheimen(Ausland)werden schwer verletzt oder totgebissen,da es zuviele Hunde im Zwinger(Auslauf)sind,..
Eine Tierärztliche (Grund) Versorgung,kann es geben, wenn es Vereine gibt die Spenden sammeln,und es Menschen gibt die auch was geben. Gott sei Dank gibt es diese Menschen und Vereine !
Warum gibt es Strassenhunde?= weil nicht KASTRIERT wird,dass Leid der Strassenhunde ist unermesslich !!
Sie haben Hunger,frieren im Winter,müssen die Hitze des Sommers aushalten,es finden Vergiftungsaktionen statt,werden totgeschlegen,Welpen von der unkastrierten Hundemama sterben,sind nicht geimpft,wie soll sie ihre Babies ernähren-von wo von wem?
Zum Glück gibt esVereine die Auslandshunde übernehmen!Danke !!!
Ich weiss gar nicht was ich schreiben soll-informier dich selbst Erik..

von erik am 30.09.2011 um 22:05

Ich lese immer wieder Tierherberge
es geht aber immer nur um Hunde
und um befreundete Tierschutzorganisationen
aus dem Ausland.
Auf der einen Seite wird hier geklagt das Hunde
wegen der wirtschaftlichen Lage abgegeben werden
das die Tierheime voll sind aber auf der anderen Seite werden ständig Hunde von den befreundeten
Tierschutzorganisationen nachgeschoben.
Und es wird einem vom Vorstand sogar bestätigt
das die Hundevermittlung gut läuft.

mhhhh